Jürgen Klopp hat in diesem Sommer den Eindruck erweckt, ein mit seinem Leben ausgesprochen zufriedener Mann zu sein. Er saß in kurzen Hosen auf der Bühne bei einem Trainerkongress in Würzburg und machte einen Witz nach dem anderen. Er besuchte ein Badminton-Spiel seines alten Freundes Wojtek Czyz bei den Paralympics in Paris und warb für mehr Aufmerksamkeit für den Behindertensport. In Dortmund ließ er sich als Trainer bei einem Abschiedsspiel feiern. Außerdem erhielt er in der vergangenen Woche von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für seinen Einsatz „für die Werte der Demokratie“ und den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg für sein „vielfältiges soziales Engagement“.
Jürgen KloppVon nun an das Gesicht der Dose
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Jürgen Klopp wird von Januar 2025 an „Head of Global Soccer“ bei Red Bull. Traditionalisten sind entsetzt, aber was klingt wie ein Kulturbruch, hat aus Klopps Sicht plausible Gründe. Für den Konzern ist die Verpflichtung ein Coup.
