Wenn sich die deutschen Nationalspieler im September ein vorletztes Mal auf dem Adidas-Gelände in Herzogenaurach zur Vorbereitung auf ein Länderspiel treffen, dürfte sich ein Blick auf den Trainingsplatz in vielerlei Hinsicht lohnen. Selbstverständlich werden die Beobachter erst mal überprüfen, in welcher Laune und Aufmachung der neue Bundestrainer Jürgen Klopp erscheint – ob er wild gestikuliert wie früher oder sich im neuen Staatsamt eher zurückhält. Ob er laut, dreckig oder überhaupt nicht lacht oder vielleicht eine auf „Deutschland“ umdekorierte Pöhler-Mütze trägt. Aber es könnte auch interessant sein, auf Sven Bender zu schauen. Wird er die Nähe zu den Spielern suchen, mit den Verteidigern das Verteidigen üben oder – um Himmels willen – vielleicht sogar mittrainieren? Erste alte Faustregel: Wenn Sven Bender auf einem Fußballplatz steht, verletzt sich meistens jemand. Zweite alte Faustregel: Meistens ist das Sven Bender selbst.
Zukunft der NationalmannschaftWillkommen in der Bendersrepublik Deutschland
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Da hinten schmeißt du dich bitte mit voller Wucht in den Zweikampf: Jürgen Klopp gibt Sven Bender während eines Dortmunder Spiels im Mai 2015 ein paar Anweisungen.
DeFodi/ImagoWie wird sich der deutsche Fußball unter Jürgen Klopp als Bundestrainer ändern? Ein Hinweis ist die geplante Berufung seines ehemaligen Dortmunder Lieblingsspielers zum Assistenten.
Von Christof Kneer
