Yannick Flohé (DAV Aachen)

Der in Essen geborene Yannick Flohé ist in einer Klettererfamilie aufgewachsen. Seine Eltern waren beide erfolgreiche Kletterer, die ihn und seine Schwester sowohl am Fels als auch in der Halle mit dem Klettern sozialisierten. Seine größten Erfolge feierte der 19-Jährige im Bouldern: 2018 wurde er Vize-Junioren-Weltmeister und Deutscher Meister in dieser Disziplin. Zudem holte er sich 2018 den deutscher Meistertitel im Speedklettern. Yannick Flohé ist Sportsoldat. Nach seinem Abitur kann er sich so auf das Klettern zu fokussieren.

Seine Aussichten für das Qualifikationsevent bei der WM in Tokio sieht er pragmatisch. "Ich müsste dort unter die besten Sieben klettern", schreibt Flohé (die Sportler haben die Fragen der SZ per E-Mail beantwortet). Aber ganz unmöglich sei das natürlich nicht. Bessere Chancen rechne er sich in der Qualifikation über den Gesamt-Weltcup aus. Seine Stärken sieht er bei kräftigen Bouldern im Überhang, seine größte Schwäche sei die Beweglichkeit. "Im Training lege ich den Fokus im Moment auf Schnellkraft, Ausdauer, Fingerkraft und trainiere Speed", so Flohé.

Bild: dpa 7. Februar 2019, 14:222019-02-07 14:22:24 © SZ.de/sgö/dsz/chge