Extremsport:"Der wichtigste Muskel ist das Hirn"

Lesezeit: 4 min

Extremsport: Fünf Achttausender hat David Göttler schon bezwungen, alle ohne zusätzlichen Sauerstoff.

Fünf Achttausender hat David Göttler schon bezwungen, alle ohne zusätzlichen Sauerstoff.

(Foto: David Göttler/oh)

Der Münchner David Göttler will es im dritten Versuch auf den Mount Everest schaffen - ohne künstlichen Sauerstoff, ohne Bergführer und ohne Träger. Jetzt kommt es darauf an, ob der Berg ihn lässt.

Von Nadine Regel

Ein Schritt, zehn Atemzüge. Das ist in etwa das Tempo, in dem sich David Göttler auf über 8000 Metern fortbewegt. "In dieser Höhe schreit dein Körper förmlich danach umzudrehen", sagt der gebürtige Münchner. Das sei nicht wie beim Sprint, wo die Muskeln wegen der Übersäuerung schmerzen. Da oben kämpfe man bei jedem Schritt gegen seinen eigenen Willen und extreme Erschöpfung an. Seit Mitte April befindet er sich in Nepal, mittlerweile hat Göttler seine dritte Rotation zur Akklimatisierung hinter sich: "Jetzt bin ich bereit für einen neuen Gipfelversuch am Mount Everest", sagt er - es ist immerhin sein dritter. Schon Mitte dieser Woche standen die ersten Bergsteiger auf dem Gipfel des 8848 Meter hohen Mount Everests. Das ist gut für Göttler, weil es die Staugefahr am höchsten Berg der Welt reduziert.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Julia Shaw
Leben und Gesellschaft
»Mich interessiert der Mensch, nicht seine Organe«
Arbeitslosigkeit
"Ohne Sanktionen tanzen uns Hartz-Empfänger auf dem Kopf herum"
Uwe Tellkamp
"Ich muss mich rechtfertigen dafür, dass ich Deutscher bin"
Mandy Mangler
Intimgesundheit
"Nennt eure Vulva so oft wie möglich beim Namen"
Streitgespräch: Die Grünen und der Krieg
"Ihr seid alle Joschka Fischers Kinder, Jamila"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB