MeinungSynchronschwimmenEine Europameisterin, die ihre Reisen selbst bezahlen muss? Peinlich für den deutschen Sport

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Kommentar von Sebastian Winter

Lesezeit: 2 Min.

Gewann das erste EM-Gold überhaupt im Solo für Deutschland: Klara Bleyer.
Gewann das erste EM-Gold überhaupt im Solo für Deutschland: Klara Bleyer. Mathias Mandl/Gepa pictures/Imago

Synchronschwimmerin Klara Bleyer erreicht mit dem ersten EM-Titel im Solo Historisches für den Deutschen Schwimm-Verband. Das ändert nichts daran, dass ihr Sport ein Schattendasein fristet.

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Die Synchronschwimmerin Klara Bleyer hatte sich ein überirdisches Programm für ihre Solo-Kür ausgesucht: Der Weltraum war ihr Thema, der rote Faden also, der sich durch ihre Aufführung zog – samt aufregender Reise einer Astronautin zu den Sternen. Nach den Sternen griff Bleyer, die 21-jährige Bochumerin, dann tatsächlich im Becken von Madeiras Hauptstadt Funchal: Als erste Deutsche überhaupt gewann sie am Dienstag EM-Gold im Solo, mit einer fast fehlerfreien, ausdrucksstarken Kür. Für den Deutschen Schwimm-Verband (DSV) war es erst der zweite EM-Titel in der Geschichte seiner Sparte Synchronschwimmen. Im vergangenen Jahr in Belgrad hatte das Team Gold gewonnen – mit Klara Bleyer.

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Von Sebastian Winter

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