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Karriereende bei Werder Bremen:Pizarro kann sich Job bei Bayern vorstellen

Claudio Pizarro, einer für die Bayern?

(Foto: AP)

Der Peruaner könnte noch einmal zurückkehren. Barcelona hält Meisterschaft spannend. Einer der allerbesten der NBA spielt nicht beim Turnier in Florida.

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FC Bayern, Claudio Pizarro: Nach dem Ende seiner langen Profi-Karriere erhofft sich Claudio Pizarro ein berufliche Zukunft beim FC Bayern München, wo er von 2001 bis 2007 sowie nochmals von 2012 bis 2015 große sportliche Erfolge feierte. Offenbar liegt dem Peruaner ein Angebot des Rekord-Meisters vor. "Ich habe immer gesagt, dass ich das Angebot interessant finde, beim FC Bayern etwas zu machen", sagte Peruaner bei einer Pressekonferenz. Aber er habe das nicht im Laufe der Saison besprechen wollen. Bereits im vorigen Jahr hatte Bayern-Vorstandsvorsitzender Karl Heinz Rummenigge erklärt, dass er sich Pizarro in der Funktion als Markenbotschafter vorstellen könnte.

"Jetzt ist die Zeit, darüber nachzudenken. Ich werde dabei auch prüfen, was das Beste für meine Familie ist", meinte Pizarro. Auf jeden Fall hofft er noch auf ein Abschiedsspiel: "Das wird auf jeden Fall im Weserstadion stattfinden", sagte der 41-Jährige, der in 490 Bundesliga-Spielen für Werder und den FC Bayern 197 Tore schoss und sechs Meister-Titel sowie sechs Pokalsiege erkämpfte. Genau terminiert sei das Match aber wegen der Corona-Pandemie noch nicht.

Fußball, England: Der FC Liverpool lässt auch nach dem frühzeitigen Titelgewinn in der englischen Premier League nicht nach. Die Mannschaft von Jürgen Klopp siegte am 34. Spieltag bei Brighton & Hove Albion 3:1 (2:1) - es war bereits der 30. Saisonsieg für die Reds. Mohamed Salah (6.) und Kapitän Jordan Henderson (8.) sorgten allerdings nur scheinbar für klare Verhältnisse. Nach der frühen und deutlichen Zwei-Tore-Führung verloren die Reds etwas den Faden und eröffneten dem Gegner mehr Chancen als jene, die Leandro Trossard (45.) zum Anschlusstreffer nutzte. Erst Salah mit seinem 19. Saisontor (76.) machte alles klar.

Englands entthrontem Champion ManCity ist derweil die erneute Qualifikation für die Champions League zumindest sportlich kaum noch zu nehmen. Die Mannschaft von Pep Guardiola besiegte Newcastle mit 5:0 (2:0) und hat bei einem absolvierten Spiel mehr 14 Punkte Vorsprung auf den fünftplatzierten Stadtrivalen Manchester United. Der brasilianische Angreifer Gabriel Jesus (10.), Riyad Mahrez (21.), Federico Fernandez mit einem Eigentor (58.), David Silva (65.) und Raheem Sterling (90.+1) trafen in der einseitigen Begegnung. Nationalspieler Ilkay Gündogan wurde gegen die Magpies, die den Klassenerhalt bereits in der Tasche haben, in der 46. Minute eingewechselt.

Fußball, Spanien: FC Barcelona darf noch auf eine erfolgreiche Titelverteidigung in der La Liga hoffen. Die Katalanen gewannen das 172. Stadtderby gegen Espanyol Barcelona mit 1:0 (0:0) und verkürzten den Rückstand auf Tabellenführer Real Madrid zunächst auf einen Zähler. Die Königlichen könnten am Freitag (22.00 Uhr) gegen Deportivo Alaves jedoch den alten Vier-Punkte-Abstand wieder herstellen. Schlusslicht Espanyol ist bei noch drei ausstehenden Saisonspielen nicht mehr zu retten, der Klub steigt erstmals seit der Saison 1993/94 ab. Der Uruguayer Luis Suarez (56.) traf für Barca, für das Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen wie üblich zwischen Pfosten stand, zum insgesamt 100. Erstliga-Sieg gegen den Lokalrivalen. Zuvor hatten in einem hitzigen Duell beide Teams wegen grober Foulspiele jeweils einen Spieler verloren: Barca Anssumane Fati (50.), Espanyol Pol Lozano (53.).

Tennis, Julia Görges: Julia Görges kommt nach der Trennung von Trainer Jens Gerlach mit einem neuen Coach zu den Show-Turnieren nach Berlin. Wie die deutsche Nummer 2 der "Bild" im Interview bestätigte, wird sie bei dem Turnier vom 13. bis 19. Juli mit dem Holländer Raemon Sluiter zusammenarbeiten. "Wir haben erstmal eine Test-Phase vereinbart. Man hat ja keine Sicherheit, weil man nicht weiß, wann es wieder richtig losgeht", sagte Görges. Sluiter hatte in der Vergangenheit mit der Niederländerin Kiki Bertens gearbeitet. Die Corona-Pause habe sie ohne Reisen recht entspannt verbracht. "Das ist aber für den Körper eine riesige Umstellung von 100 auf Null. Das Reise-Leben, Match-Leben, Adrenalin, Druck, Anspannung - alles weg. Mir gefiel es, mal lange zu Hause zu sein ohne zu trainieren", sagte Görges. "Fünf Wochen habe ich gar keinen Schläger angefasst, dann sehr viel Fitness gemacht und seit sechs Wochen Tennis wieder intensiviert."

© SZ.de/dpa/sid/jbe
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