Kandidatur fürs DFB-Präsidentenamt:Westfalen-Verbandschef unterstützt Peters

Der Präsident des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW), Gundolf Walaschewski, hat sich für eine Kandidatur von Peter Peters für das Spitzenamt im Deutschen Fußball-Bund ausgesprochen: "Ich kann mir Peter Peters durchaus als DFB-Präsidenten vorstellen. Ich kann mir auch Bernd Neuendorf vorstellen. Aber Peters ist Westfale. Das ist eine reine Feststellung von Tatsachen", betonte Walaschewski.

Der frühere Schalke-04-Finanzchef Peters, der den DFB derzeit interimistisch gemeinsam mit Amateure-Chef Rainer Koch führt, hatte am Montag seinen Rücktritt als Aufsichtsratschef der Deutschen Fußball Liga (DFL) angekündigt. Er signalisierte zugleich seine Bereitschaft für eine Kandidatur als DFB-Präsident, "wenn ich dafür die Unterstützung der Liga erhalte und wenn ich von einem Landesverband von den Amateuren vorgeschlagen werde." Die Chefs der Landes- und Regionalverbände wollen einen Vertreter aus dem Amateurbereich ins Rennen schicken. Als ihr Favorit gilt bislang Bernd Neuendorf, Chef des Landesverbandes Mittelrhein.

Nach dem Rücktritt von Präsident Fritz Keller im Zuge des seit Monaten schwelenden Machtkampfes an der DFB-Spitze soll beim Ordentlichen Bundestag am 11. März eine neue Verbandsführung gewählt werden. Das Amateurlager besitzt dabei die Stimmenmehrheit. Walaschewski erhofft sich im andauernden Streit zwischen Amateuren und Profis mit Peter Peters einen "Wandel durch Annäherung. Das könnte ein Plus sein für Peters, der in beiden Welten zu Hause ist - auch wenn er immer als Ligavertreter gesehen wird. Er wäre vielleicht jemand, der da ein Stück weit für Entspannung sorgen könnte."

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