Lautern-Trainer Friedhelm Funkel:Botschafter aus einer anderen Zeit

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Zum dritten Mal geht Friedhelm Funkel als Trainer am DFB-Pokal vorbei. (Foto: Stuart Franklin/Getty Images)

Zum dritten Mal verliert Friedhelm Funkel als Trainer das Pokalfinale knapp mit einem Außenseiter gegen einen Favoriten. Die Rückkehr des 70-Jährigen war dennoch ein Erfolg - und ist auch eine Mahnung an den modernen Fußball.

Kommentar von Martin Schneider, Berlin

Wenn so ein DFB-Pokalfinale zu Ende ist, gibt es ein Protokoll. Wer geht wann wohin, wer schüttelt welche Hände. Alles ist unterlegt mit lauter Musik aus den Stadionlautsprechern, die manchmal feierlich ist, oft aber nur die Angst der Zeremonienmeister vor der Stille. Für einen kurzen Moment stoppte am Samstagabend der Hintergrundlärm im Berliner Olympiastadion, und es war just in der Sekunde, als Kaiserslauterns Trainer Friedhelm Funkel sich auf den Weg zur DFB-Pokaltrophäe machte.

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