MeinungJulian NagelsmannDas Publikum sollte ansatzweise kapieren, was der Bundestrainer überhaupt meint

Kommentar von Philipp Schneider

Lesezeit: 3 Min.

Bundestrainer Julian Nagelsmann sendete in dieser Länderspielphase verschiedene, teilweise widersprüchliche Botschaften.
Bundestrainer Julian Nagelsmann sendete in dieser Länderspielphase verschiedene, teilweise widersprüchliche Botschaften. Christian Charisius/dpa

Harte Worte, verwirrende Kraft: Den Redner Nagelsmann scheint die allmähliche Verfertigung eines WM-Aufgebots sehr zu erregen.

Neulich hat ein Reporter eine Frage gestellt, die er wie ein Schlingseil vor den Füßen von Vincent Kompany platzierte. Um ihr auszuweichen, hätte der Trainer des FC Bayern im Grunde der Fährtenleser Old Surehand sein müssen. Die Episode ist relevant: Denn den Strick, den der Reporter auslegte, hatte ihm Julian Nagelsmann geliefert.

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Ein Spieler, in dem es müllert, und ein Bundestrainer, dem es schwerfällt, dieses Müllern zu loben: Beim 2:1 gegen Ghana lässt sich Julian Nagelsmann auf eine Debatte ein, die der deutschen Turniergeschichte widerspricht.

SZ PlusVon Christof Kneer

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