Ansprache des DFB-KapitänsKimmich will mal eine störungsfreie WM erleben

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„2018 hatten wir den besten Kader der Welt“, sagt Joshua Kimmich: „Und wir wissen alle, wohin uns das geführt hat.“
„2018 hatten wir den besten Kader der Welt“, sagt Joshua Kimmich: „Und wir wissen alle, wohin uns das geführt hat.“ Heiko Becker/REUTERS

Nach den Enttäuschungen bei den WM-Turnieren in Russland und Katar sehnt sich Joshua Kimmich nicht nach dem besten Kader, sondern dem besten Zusammenhalt im Team. Die Frage ist: Spielt er auf der richtigen Position?

Von Philipp Schneider

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Wenn man Joshua Kimmich richtig versteht, war es ein sehr spezielles Loch, vor dem er sich einst fürchtete, hineinzufallen. Damals, am 1. Dezember 2022, als in Deutschland die Weihnachtsmärkte brummten und in Katar eine Fußball-WM ausgetragen wurde. Einerseits war es so real, wie ein Loch nur sein kann. Tief und dunkel. Zugleich aber war es sehr vergänglich. Es gab dieses Loch nur in jenem Moment an diesem Ort: Nach einem 4:2 gegen Costa Rica in der Interviewzone des Al-Bayt-Stadions in Al-Chaur. Als feststand, dass Kimmich wie vier Jahre zuvor in Russland auch von der WM in Katar mit Beendigung der Vorrunde nach Hause fliegen würde. Und er sich sorgte, „persönlich mit dem Misserfolg in Verbindung gebracht“ zu werden.

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