bedeckt München 14°

Serie A:Mourinho wird Trainer bei AS Rom

FILE PHOTO: Premier League - Everton v Tottenham Hotspur

José Mourinho: Im Sommer geht's nach Italien.

(Foto: Clive Brunskill/Reuters)

Genug von der Premier League: José Mourinho übernimmt nach seiner Trennung von Tottenham Hotspur im Sommer den Klub aus Rom. Sein Vertrag gilt zunächst bis 2024.

José Mourinho hat nur zwei Wochen nach seiner Entlassung bei Tottenham Hotspur einen neuen Klub gefunden. Der Portugiese übernimmt zur kommenden Saison den italienischen Traditionsklub AS Rom. Mourinho, der bereits von 2008 bis 2010 mit Inter Mailand in der Serie A gearbeitet und dort das Triple gewonnen hatte, folgt auf seinen Landsmann Paulo Fonseca.

"Wir sind begeistert und glücklich, José Mourinho in der Roma-Familie begrüßen zu können", sagte Klubpräsident Dan Friedkin: "Er ist ein großer Champion, der Pokale auf jedem Niveau gewonnen hat." Mourinho erhält einen Vertrag bis 2024. Wenige Stunden zuvor hatte die Roma die Trennung von Fonseca zum Saisonende verkündet. Die Italiener hatten den Portugiesen im Juni 2019 als Nachfolger von Claudio Ranieri geholt, nach dem jüngsten 2:6 gegen Manchester United im Halbfinal-Hinspiel der Europa League war die Kritik aber lauter geworden.

Rom liegt derzeit in der Serie A nur auf Rang sieben. Weil allerdings Atalanta Bergamo und Juventus Turin das Pokalfinale bestreiten, reicht dieser in diesem Jahr zumindest für einen Platz in der neuen Conference League. "In den vergangenen zwei Jahren haben wir viele Höhen und Tiefen erlebt, aber ich habe immer alles für diesen Verein und diese Stadt gegeben", sagte Fonseca, der die Saison noch beenden darf: "Wir haben noch einige wichtige Spiele vor uns." Am Donnerstag steht zunächst das Halbfinal-Rückspiel in der Europa League gegen ManUnited an.

© SZ/sid/ska
Zur SZ-Startseite
Premier League: Fans von Manchester United protestieren im Old Trafford

MeinungFan-Proteste in der Premier League
:Eindrückliche Bilder aus Manchester

Nach der geplatzten Superliga demonstrieren Fans in England für einen anderen Fußball. Der Ärger ist verständlich - doch Macht und Idealismus der Anhänger kommen schnell an Grenzen.

Kommentar von Sebastian Fischer

Lesen Sie mehr zum Thema