Extremsport:"Weil ich es kann"

Extremsport: Zwölf Stunden Strapazen täglich: Jonas Deichmann beim Radtraining in Irland.

Zwölf Stunden Strapazen täglich: Jonas Deichmann beim Radtraining in Irland.

(Foto: Sammy Deichmann/dpa)

Jonas Deichmann will an 120 Tagen nacheinander jeweils die Ironman-Distanz über 3,86 Kilometer Schwimmen, 180,2 Kilometer Radfahren und 42,2 Kilometer Laufen auf der Strecke in Roth absolvieren. Sein Ziel: der Weltrekord.

Von Nadine Regel

Das ist nicht zu schaffen. Wahrscheinlich reagieren viele Menschen so auf Jonas Deichmanns neues Projekt. Obwohl der Extremsportler dieses Mal nicht mit dem Fahrrad durch den sibirischen Winter fährt, mit Gepäck durch die Adria schwimmt oder wie zuletzt die USA zweimal durchquert. Nein, Jonas Deichmann dreht 120 Tage lang die gleiche Runde, wenn er vom 9. Mai an auf der Originalstrecke der Challenge Roth vier Monate täglich eine Triathlon-Langdistanz absolviert. Spricht man mit dem Berufsabenteurer, relativiert sich die Skepsis etwas. Da ist dieser Optimismus, den er selbst zu seinem Markenzeichen erklärt: "Ich habe auch in harten Zeiten Spaß", sagt er. Und er gibt zu: Es gebe natürlich Faktoren, die könne er nicht kontrollieren, "aber ich weiß, dass es grundsätzlich möglich ist".

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