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Transfers:ManUnited bietet wohl zu wenig für Boateng

Jerome Boateng und James Rodriguez beim Training des FC Bayern

Paris? Manchester? Oder bleibt Jerome Boateng doch in München?

(Foto: AFP)

Laut einem Bericht wollen die Engländer deutlich weniger für den Abwehrspieler zahlen als dem FC Bayern lieb ist. Island könnte einen schwedischen Nationaltrainer bekommen.

FC Bayern: Der angeblich an Nationalspieler Jérôme Boateng interessierte englische Rekordmeister Manchester United soll dem FC Bayern einem Bericht zufolge lediglich 25 Millionen Euro Ablöse für den Innenverteidiger bieten. Wie Bild und Sport Bild am Dienstagabend berichteten, soll der deutsche Rekordchampion jedoch mindestens 50 Millionen Euro fordern. Das Transferfenster in England schließt bereits an diesem Donnerstag.Bayern-Trainer Niko Kovac hatte nach dem 1:0-Sieg des FC Bayern im Testspiel gegen Manchester United am Sonntagabend erklärt, es gebe nichts Neues. Kapitän Manuel Neuer erklärte, er gehe nicht davon aus, dass Boateng die Münchner verlasse. Sportdirektor Hasan Salihamidzic wollte sich nicht äußern. Als möglicher Interessent am Weltmeister von 2014 gilt auch Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel.

Island: Der Schwede Erik Hamren soll offensichtlich neuer Trainer von Islands Nationalmannschaft werden. Der 61-Jährige löste seinen Vertrag als Technischer Direktor beim südafrikanischen Rekordmeister Mamelodi Sundowns FC auf. Wie der Club in Pretoria am Dienstag mitteilte, trenne man sich von dem früheren Coach der schwedischen Nationalelf, damit dieser das Amt des Nationaltrainers in Island antreten könne. Der isländische Verband bestätigte die Verpflichtung von Hamren zunächst nicht.

Der Schwede würde in Island die Nachfolge von Heimir Hallgrímsson antreten, der nach dem Vorrunden-Aus seines Teams bei der Weltmeisterschaft in Russland seinen Rücktritt erklärt hatte. Der 51-jährige Hallgrímsson hatte angekündigt, zu seinem erlernten Beruf als Zahnarzt zurückzukehren. Hamren hatte von 2009 bis 2016 die schwedische Nationalelf trainiert. Island hatte bei der EM vor zwei Jahren als Debütant mit einem Sieg gegen England im Achtelfinale und dem Aus erst eine Runde später gegen Gastgeber Frankreich für Furore gesorgt. Damals hatten Hallgrímsson und der Schwede Lars Lagerbäck zusammen als Nationaltrainer gearbeitet.

© SZ.de/dpa/sid/jbe
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