Rücktritt von Jérôme BoatengEine Karriere mit zwei Seiten

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Der coole Weltmeister: Jérôme Boateng 2014 bei den Feierlichkeiten in Berlin nach dem WM-Titelgewinn mit der Nationalmannschaft.
Der coole Weltmeister: Jérôme Boateng 2014 bei den Feierlichkeiten in Berlin nach dem WM-Titelgewinn mit der Nationalmannschaft. Uwe Kraft/Imago

Jérôme Boateng beendet seine Zeit als Fußballer: 2014 hatte er entscheidenden Anteil am WM-Titel – die letzten Jahre waren geprägt von privaten Auseinandersetzungen.

Von Philipp Selldorf

Solange der ruchlose Gianni Infantino die Weltmeisterschaft nicht zum jährlichen Dauerereignis verunstaltet, bleibt der Kreis der Spieler, die einmal als Gewinner den Weltpokal berühren durften, ein erlauchter. Weltmeister ist man ein Leben lang, pflegt Rudi Völler zu sagen, selbst ein Mitglied im erlesenen Zirkel. Allerdings gehört dazu auch ein Leben ohne heiklen Makel. Beim Weltmeister Jérôme Boateng geriet die ziemlich exklusive und unvergängliche Auszeichnung während der vergangenen Jahre aufgrund seines juristisch relevanten Privatlebens in den Hintergrund, und dies, obwohl es ohne ihn 2014 vielleicht keinen Champion namens Deutschland gegeben hätte.

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