Der Kehraus hat begonnen, mit Wucht und der erwarteten Gründlichkeit: Gabriele Gravina, 72-jähriger Chef des italienischen Fußballverbands, ist am Donnerstag zurückgetreten, trotz zuvor festen Klammergriffs an seinem Posten. Wenige Stunden später folgte Gianluigi Buffon, Torwartlegende und Sportdirektor des Nationalteams – in einem „Akt der Verantwortung“, wie es Buffon in den sozialen Medien formulierte. Nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben, war zudem die Demission des Trainers Gennaro Gattuso. Freitagmittag zog sich dann auch der gescheiterte Commissario Tecnico zurück. „Mit Schmerzen im Herzen“, wie Gattuso ausrichten ließ. Über seine Nachfolge wird bereits leidenschaftlichst diskutiert.
Nach dem WM-AusItalien kehrt die Scherben zusammen
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Der Verbandspräsident: weg. Der Sportdirektor: weg. Und am Karfreitag reicht auch der Nationaltrainer Gennaro Gattuso seinen Rücktritt ein. Italiens Fußball steht ein Neuanfang bevor – nur wie soll der aussehen?
Von Thomas Hürner
