WM-Playoff gegen NordirlandItalien besiegt die Macht der dunklen Gedanken

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Sandro Tonali zog ab und traf zum 1:0 gegen Nordirland in Bergamo - jetzt müssen er und seine Italiener noch Bosnien schlagen, um es zur WM zu schaffen.
Sandro Tonali zog ab und traf zum 1:0 gegen Nordirland in Bergamo - jetzt müssen er und seine Italiener noch Bosnien schlagen, um es zur WM zu schaffen. Alberto Pizzoli/AFP

Leidensfähigkeit, Verbundenheit, ein wenig Glück: Italiens Nationalelf bedient sich beim Erfolg gegen die Nordiren mangels Qualität herkömmlicher Zutaten – aber nun warten euphorisierte Bosnier.

Von Thomas Hürner

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Es ist noch mal gut gegangen, wenigstens bis auf Weiteres. Mit 2:0 haben die Italiener in ihrem ersten WM-Playoff Nordirland niedergerungen, ein kleiner Schritt, mehr nicht. Aber irgendwie halt doch: Italien besiegte am Donnerstagabend auch die Furcht, die Macht der dunklen Gedanken, ach was, womöglich gar die Verfestigung eines Fluchs. „Niemand legt dir hier den roten Teppich aus“, sagte Coach Gennaro Gattuso hernach: „Hier zählt nicht das Niveau, auf dem die Spieler sonst unterwegs sind.“ Worauf es dagegen angekommen war: Leidenschaft, Leidensfähigkeit, Verbundenheit, ein wenig Glück auch.

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