Die Krawatte steht Roberto Mancini weiterhin bestens, darüber gibt es keine Zweifel und keine Debatten. Als der 61-Jährige am frühen Mittwochabend über die römischen Straßen spazierte, auf dem Weg, um sich am Verbandssitz des Fußballverbands FIGC erneut als Nationaltrainer vorzustellen, erinnerte er dabei an Bilder vergangener Erfolge: Signore Mancini hat sich kaum verändert seit dem Triumph von Wembley bei der EM im Jahr 2021. Weißes Hemd, dunkelblaue Krawatte mit eingestickter italienischer Flagge in Form einer Schärpe, elegant frisiertes Haar, bubenhaftes Schmunzeln, das alles ist gleich geblieben. Nur um Mancini herum hat sich seitdem alles verändert. Und doch kurioserweise nichts im italienischen Fußball.
Italiens Nationaltrainer ManciniEntschuldigung unter Freunden
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Roberto Mancini (re.) posiert neben Claudio Ranieri: Der neue Nationaltrainer Italiens ist damit wieder jener Mann, mit dem man 2021 Europameister wurde.
Alfredo Falcone/LaPresse via APDer Wiedereinstieg Roberto Mancinis als Coach der darbenden italienischen Nationalelf entspringt dem Chaos. Alte Verbindungen verhelfen dem Rückkehrer ins Amt – schwülstige Worte inklusive.
Von Felix Haselsteiner, Mailand
