MeinungItalienische NationalmannschaftDer italienische Fußball ersäuft in seiner Blasiertheit

Kommentar von Thomas Hürner

Lesezeit: 2 Min.

Abtritt nach 16 Tagen: So sah Mitte Juli die vermeintliche Zukunft des italienischen Fußballs aus, doch Paolo Maldini (re.), kurzzeitig Technischer Direktor, und Nationalmannschaftsberater Leonardo hielten nicht einmal bis Monatsende durch.
Abtritt nach 16 Tagen: So sah Mitte Juli die vermeintliche Zukunft des italienischen Fußballs aus, doch Paolo Maldini (re.), kurzzeitig Technischer Direktor, und Nationalmannschaftsberater Leonardo hielten nicht einmal bis Monatsende durch.
Emanuele Roberto De Carli/NurPhoto/Imago

Klüngeleien, Hauspolitik, Egoismus: Nach der Farce um die Besetzung des Nationaltrainerpostens geht die Runderneuerung des Calcio von vorn los – mit noch weitgehend ungeklärtem Personal.

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Ein Bonmot besagt, dass Revolutionen nie dort enden, wo die Revolutionäre sich das ursprünglich mal vorgestellt hatten. Nun, was soll man sagen? Für die italienische Nationalmannschaft, die legendäre Squadra Azzurra mit ihren vier Weltmeistersternchen, war nicht weniger als eine Umwälzung vorgesehen gewesen, ein Epochenbruch nach all den schmachvollen Pleiten der jüngeren Vergangenheit. Doch die Revolution geriet zur Farce. Die Revolutionäre wurden hinfortgeweht, nach gerade einmal 16 Tagen. Und dabei wurde noch nicht mal Fußball gespielt.

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