Als Gianluigi Buffon aus den Katakomben des Dortmunder Stadions schlenderte, dürfte vor seinem inneren Auge einiges los gewesen sein. Sicher weiß man es natürlich nicht, aber es wäre ein kleines psychologisches Wunder, wenn sich da keine gedankliche Rückblende im Kopf abgespult hätte, immerhin war er zurück am Ort des Geschehens. In Dortmund war ja damals ganz schön was los gewesen: Andrea Pirlos linienbrechendes Pässchen aus dem Fußgelenk; der Zirkelschuss von Fabio Grosso; der von Alessandro Del Piero vollendete Konter – und im Tor der unverwüstliche Buffon, der gegen die DFB-Elf hielt, was zu halten war. Das Halbfinal-Ende des deutschen Sommermärchens 2006 war zugleich die Einleitung zum italienischen Triumph bei der Mondiale, vollzogen wenige Tage später unter dem Berliner Nachthimmel.
Italiens 2:1 gegen AlbanienKollaps, Spritze – und zurück ins Leben
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Metronom und Siegtorschütze: Nicolò Barella erzielt für Italien das 2:1 gegen Albanien.
Dean Mouhtaropoulos/Getty ImagesDie Italiener kassieren gegen Albanien das schnellste Gegentor der EM-Geschichte, erholen sich davon aber erstaunlich schnell – und wecken in der Heimat bereits erste Erinnerungen an den WM-Titel 2006.
Von Thomas Hürner, Dortmund
