Am Freitag trat ein, was garantiert nur bei Sechzig passieren konnte: Im Moment ihrer vermeintlichen Erlösung erlebten die Vereinsanhänger, allesamt Veteranen des Leids, einen nicht einmal von ihnen für möglich gehaltenen Schmerz. Hasan Ismaik, Mehrheitsgesellschafter beim Fußball-Drittligisten TSV 1860 München, will – anders als von ihm und den Vereinsvertretern zuletzt kommuniziert – seine Anteile am Klub doch nicht verkaufen.
Hasan Ismaik beim TSV 1860 MünchenDas Fell des Löwen verteilt, ehe er erlegt wurde
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Bei 1860 haben sie zu früh gejubelt: Hasan Ismaik verkauft seine Klubanteile doch nicht. Dem geplanten Käufer, einem 57-jährigen Wahl-Schweizer, fehle es an „Verlässlichkeit“ – und das alte Präsidium habe gelogen. Womöglich landet die Sache nun vor Gericht.