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Irland in der WM-Qualifikation:Aus für Trapattoni

Ireland's coach Giovanni Trapattoni reacts during their 2014 World Cup qualifying soccer match against Austria in Vienna

Giovanni Trapattoni.

(Foto: REUTERS)

Die Fußball-WM ist verpasst: Nach dem 0:1 in Österreich trennt sich der irische Verband von Nationaltrainer Giovanni Trapattoni. Der frühere Bayern-Coach denkt nicht ans Aufhören - er sucht nun mit 74 Jahren einen neuen Job.

Der irische Fußball-Verband (FAI) hat sich nach dem Scheitern in der WM-Qualifikation von Nationaltrainer Giovanni Trapattoni (74) getrennt. Das gab die FAI am Mittwoch nach dem 0:1 in Österreich bekannt. Die Niederlage hatte Irland auch die letzte Hoffnung auf die Teilnahme an der WM 2014 in Brasilien genommen.

Trapattoni stellte umgehend klar, dass er seine Karriere nicht beenden wird: "Ich verlasse Irland, aber nicht den Fußball. Ich werde weitermachen und nach Trainerbänken Ausschau halten", sagte er der italienischen Nachrichtenagentur ANSA.

In der offiziellen FAI-Pressemitteilung wurde Trapattoni zitiert, er wolle "allen in Irland danken, die uns in den vergangenen Jahren unterstützt" haben: "Ich verlasse dieses Land voller Emotionen wegen der tollen irischen Fans, die ihren guten internationalen Ruf verdient haben."

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Mit einem Sieg gegen Mexiko qualifizieren sich die USA vorzeitig für Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien. Auch Costa Rica und Argentinien sind sicher im Turnier. Sogar Trainer Winfried Schäfer und Jamaika haben noch eine kleine Chance.

Der Italiener und frühere Bayern-Trainer Trapattoni hatte das Amt des irischen Nationaltrainers im Juli 2008 von Steve Staunton übernommen, die Trennung erfolgt laut Verband in beiderseitigem Einvernehmen. "Wir danken Giovanni Trapattoni, Marco Tardelli und Franco Rossi für die letzten fünfeinhalb Jahre, in denen wir uns für das erste große Turnier seit zehn Jahren qualifiziert haben und beinahe die Qualifikation für die WM 2010 in Südafrika geschafft hätten", sagte FAI-Chef John Delaney.

Trapattoni hatte Irland zur Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine geführt, wo das Team in der Gruppenphase ausgeschieden war. Zwei Jahre zuvor hatte die irische Mannschaft unter dem "Maestro" in den Play-offs zur WM gegen Frankreich verloren. Ursprünglich hatte Trapattoni seinen Vertrag mit Irland bis 2016 verlängern wollen.