Paralympics:Ein Rekord an Erbärmlichkeit

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Paralympics: Darf starten, wenn auch nicht unter seiner Landesflagge: Alexej Bugajew vom Russischen Paralympischen Komitee.

Darf starten, wenn auch nicht unter seiner Landesflagge: Alexej Bugajew vom Russischen Paralympischen Komitee.

(Foto: Christoph Soeder/dpa)

Die Entscheidung, russische Para-Sportler in Peking zunächst teilnehmen zu lassen, offenbarte ein verstörendes Bild: Der organisierte Sport hat sich zutiefst von jener Welt korrumpieren lassen, die er angeblich verbessern will.

Kommentar von Johannes Knuth

Die Worte des Funktionärs waren klar und hart. Er sprach von einer russischen Regierung, die ihre Para-Athleten "auf katastrophale Weise" im Stich gelassen habe; von einer Causa, die weit über den Wettkampf hinausreiche. So klang Sir Philipp Craven, der Präsidenten des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), als er das russische Para-Komitee kurz vor den Paralympics 2016 in Rio von eben jenen kollektiv verbannte: für einen kollektiven, staatlich abgeschirmten Dopingbetrug.

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