Vor etwas mehr als einem Monat, die olympische Bewegung weilte gerade bei der 141. Session in Mumbai, da befiel sie in der französischen Delegation schon so ein Gefühl. Es sei, hieß es, als hätten sich die Sterne plötzlich wie durch eine glückliche Fügung ausgerichtet, das Wetter so gedreht, als blase ihnen ein Schub Rückenwind ins Kreuz. So sehr, dass die Funktionäre wirklich daran glaubten: dass Frankreich 2030 die Winterspiele ausrichten könnte, kurz nach den für 2024 angesetzten Sommerspielen von Paris. Vor nicht einmal einem halben Jahr, berichtete die Sportzeitung L'Équipe aus Mumbai, "hätte niemand eine Rupie" auf dieses Szenario in blau-weiß-rot gewettet.
Vergabe der Winterspiele:Dreimal Olympia auf einmal
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Die Zukunft der Winterspiele ist ein Problem des IOC. Jetzt vergibt es Events für ein Jahrzehnt: 2030 Frankreich, 2034 USA - und 2038 ein Exklusivrecht für die Schweiz. Dabei tritt erneut eine olympische Kerndisziplin hervor: Intransparenz.
Von Johannes Knuth
Internationales Olympisches Komitee:Mit einer "Lex Bach" sichert sich der IOC-Präsident die Kontrolle
Nicht alle Komitee-Mitglieder sind begeistert von dem Vorstoß, Thomas Bach vier zusätzliche Jahre auf dem Olympia-Thron zuzuschanzen. Der Boss selbst? Genießt, schweigt - und öffnet den Ringe-Konzern dem Konsolensport sowie der totalen Kommerzialisierung.
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