MeinungFrauen bei Olympischen SpielenDie Geschlechtstests sind unbedingt notwendig

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Kommentar von Johannes Aumüller

Lesezeit: 3 Min.

Imane Khelif gewann in Paris die Goldmedaille im Boxen. In Los Angeles dürfte sie nun erst wieder nach einem Geschlechtstest teilnehmen.
Imane Khelif gewann in Paris die Goldmedaille im Boxen. In Los Angeles dürfte sie nun erst wieder nach einem Geschlechtstest teilnehmen. Peter Cziborra

Es ist richtig und notwendig, dass das IOC wieder Geschlechtstests einführt. Doch wer den Sport kennt, der sieht: Es gibt weiterhin eine Lücke.

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Man muss angesichts der neuen Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) zwingend noch mal auf den Fall Imane Khelif blicken. Und zwar nicht nur auf die Sommerspiele 2024, als das IOC Khelif trotz aller Zweifel an der Geschlechteridentität starten ließ und einen Siegeszug gegen wehrlose Gegnerinnen ermöglichte. Sondern auch in den Februar 2026, als sich Khelif in einem Gespräch mit der L’Équipe ausführlich über die Aufregung um ihre Person äußerte.

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Olympisches Boxturnier
:XY ungelöst

Die Diskussion um das Geschlecht und den Olympiasieg zweier Boxerinnen hat die Sommerspiele überschattet. Das IOC raunt von einer russischen Verschwörung. Tatsächlich offenbart eine Rekonstruktion des Falles eine sportpolitische Posse. In der Hauptrolle: das IOC selbst.

SZ PlusVon Johannes Aumüller, Thomas Kistner

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