In dieser Woche war endlich wieder der Moment gekommen, den die ganze Welt herbeisehnt (mit Ausnahme der Waffenindustrie vielleicht): die Verabschiedung des olympischen Friedens! Ganz hochoffiziell in der Generalversammlung der Vereinten Nationen! Vorbild sind dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) die Spiele der Antike, als die Waffen während der Wettkämpfe ruhen sollten. Heute? Hat das IOC zwar noch nicht ganz den Weltfrieden herbeigeführt, aber es predigt wenigstens alle zwei Jahre, was die Welt vom friedensstiftenden Sport lernen kann, im kommenden Winter wieder bei den Spielen von Mailand und Cortina d’Ampezzo.
MeinungInternationales Olympisches KomiteeMörder? Macht hoch die Tür! Kriegstreiber? Friede sei mit euch!

Kommentar von Johannes Knuth
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Ausnahmen für russische Sportler, Arrangements mit Saudi-Arabien, Doping: Der olympische Sport taugt nicht als Vorbild oder Friedensengel – auch wenn er das Gegenteil behauptet.
