Angekündigt hatte sich dieser Abschied schon vor der Schmach. Unzählige Male hätte Simone Inzaghi die Gelegenheit gehabt, die Sache klarzustellen und Gerüchte aus dem Weg zu räumen, die seine Person und damit auch seinen Verein Inter Mailand umgaben: Seit die Gazzetta dello Sport erstmals darüber berichtet hatte, vor einigen Wochen, zog ein ferner Wüstenwind in Form eines Vertragsangebots aus Saudi-Arabien durch Mailand, der immer intensiver wurde. In den Tagen vor dem 0:5 gegen Paris Saint-Germain im Finale der Champions League hätte Inzaghi sich zu Inter bekennen können, in den Stunden danach auch. Aber der ehrliche Mister Simone, er wollte eben nicht lügen. Also sagte er, dass er es nicht wisse. Bis er sich entschied, dem Wind aus der Wüste zu folgen.
Simone Inzaghi verlässt Inter MailandNach der Ära in die Wüste
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Vier Jahre war Simone Inzaghi Trainer von Inter Mailand, ausgerechnet nach dem verlorenen Champions-League-Finale wechselt er wohl nach Saudi-Arabien. Was bleibt, ist der Versuch eines versöhnlichen Abschieds.

Inter im Champions-League-Finale:Angst essen Herz auf
Erst mit Abpfiff erwacht Mailand aus dem Albtraum dieses Endspiels und findet sich schockiert in einer neuen Realität wieder: Dass die Schmach von München ohne Folgen bleibt, erscheint unwahrscheinlich. Was wird aus Trainer Inzaghi?
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