Interview mit Jorge Valdano„Ja, Infantino sollte gehen“

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„Der Fußball gehört uns allen, nicht Infantino“: Jorge Valdano.
„Der Fußball gehört uns allen, nicht Infantino“: Jorge Valdano. Andrea Staccioli /Insidefoto/IMAGO

Der Fußball werde von den Mächtigen korrumpiert, sagt der argentinische Weltmeister Jorge Valdano. Trotzdem solle man ihn genießen. Ein Gespräch über den Fifa-Präsidenten, Lionel Messi – und zur Frage, wer Weltmeister wird.

Interview von Javier Cáceres, Mexiko-Stadt

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Der argentinische Fußballweise Jorge Valdano ist eine der prägnantesten Stimmen dieser WM, er interpretiert das Turnier für Telemundo und TV Azteca, zwei Fernsehgiganten der USA und Mexikos. Valdano, 70, hat in einem renommierten Hotel in der mexikanischen Hauptstadt sein Quartier aufgeschlagen – und sagt, dass er es nur Richtung USA verlasse, wenn es sich nicht vermeiden lasse. Mit Mexiko verbinden ihn einschneidende Erlebnisse: Unter anderem wurde er hier vor 40 Jahren Weltmeister; im Finale gegen Deutschland (3:2) erzielte er das Tor zum 2:0. Valdano bittet an einen Tisch in der Lobby, wo ihn die Hotelangestellten freundlich grüßen, obwohl er sie ein wenig hopsnimmt: Mexiko ist soeben ausgeschieden. Doch Valdanos Blick wird ernst, als er auf einem der TV-Schirme sieht, wie die Ehrentribüne des Aztekenstadions eingeblendet wird.

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