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Internationaler Fußball:PSG leistet sich wildes 4:4 in Amiens

Ligue 1 - Amiens v Paris St Germain

Edinson Cavani nach dem 4:4 in Amiens.

(Foto: REUTERS)

Vor dem Champions-League-Duell gegen den BVB patzt Paris Saint-Germain beim Vorletzten. Der FC Barcelona schlägt Getafe, Liverpools Serie hält.

Der französische Fußball-Meister Paris Saint-Germain hat beim Tabellenvorletzten SC Amiens eine Blamage abgewendet, die Generalprobe für das Champions-League-Duell gegen Borussia Dortmund aber verpatzt. Das Team von Trainer Thomas Tuchel zeigte nach einem 0:3-Rückstand Moral und führte noch in der Nachspielzeit 4:3, kam aber aufgrund eines Last-Minute-Treffers des ehemaligen Kölners Serhou Guirassy (90.+2) nicht über ein 4:4 (1:3) hinaus.

Gerade in der desolaten ersten Halbzeit zeigte das ohne die geschonten Topspieler Neymar und Kylian Mbappe angetretene PSG-Team zahlreiche Schwächen, die dem BVB für sein Heimspiel am Dienstag (21.00 Uhr/DAZN) Mut machen könnten. Guirassy (5.), Gael Kakuta (29.) und Fousseni Diabate (40.) hatten den Außenseiter mit 3:0 in Führung geschossen, ehe Ander Herrera (45.+1) noch vor der Pause der Anschlusstreffer gelang.

Im zweiten Durchgang brachte Tuchel mit Marquinhos, Marco Verratti und dem ehemaligen Münchner Juan Bernat drei zunächst ebenfalls geschonte Stammkräfte und sorgte damit für eine deutliche Steigerung im PSG-Spiel. Der erst 17-jährige Tanguy Kouassi (60., 65.) mit einem Doppelpack sowie Torjäger Mauro Icardi (74.) drehten das Spiel zugunsten des Favoriten, doch Guirassy schlug spät zurück. Nationalspieler Julian Draxler spielte durch und legte die ersten beiden Pariser Treffer per Ecke auf. Thilo Kehrer saß dagegen 90 Minuten auf der Bank.

Liverpools Serie hält dank Sadio Mané

Dank eines Jokertors von Sadio Mané stürmt Teammanager Jürgen Klopp mit dem FC Liverpool weiter dem Titel in der englischen Premier League entgegen. Beim von Daniel Farke trainierten Schlusslicht Norwich City mühten sich die Reds zu einem 1:0 (0:0) und bauten mit dem 17. Ligasieg in Serie ihre Tabellenführung auf 25 Punkte vor Titelverteidiger Manchester City aus. Zuletzt hatte es am 20. Oktober ein 1:1 bei Manchester United gegeben.

Der ehemalige Bundesliga-Trainer Ralph Hasenhüttl hatte zuvor mit dem FC Southampton die zweite Niederlage in Serie kassiert. Die Saints unterlagen vor heimischer Kulisse dem FC Burnley mit 1:2 (1:1) und verpassten im engen Tabellenmittelfeld einen deutlichen Sprung nach vorne. In Norwich dominierte Liverpool wie erwartet die Begegnung, erspielte sich jedoch nur wenige klare Torchancen. Norwich-Akteur Alexander Tettey traf in der 72. Minute mit seinem Schuss den Pfosten des Liverpooler Tores. Wenig später zeigte sich der in der 60. Minute eingewechselte Mané treffsicherer und traf im Strafraum aus der Drehung (78.).

Barcelona schließt zu Real Madrid auf

Der FC Barcelona hat im Duell der Verfolger von Real Madrid den FC Getafe mit 2:1 (2:0) bezwungen. Mit 52 Zählern schlossen die Katalanen in der Primera División nach Punkten wieder zum Spitzenreiter auf, der erst am Sonntagabend Celta Vigo empfängt.

Für die Führung des FC Barcelona sorgte vor 80 409 Zuschauern der französische Weltmeister Antoine Griezmann auf Vorlage von Lionel Messi in der 33. Minute mit einem Heber. Nachdem Sergi Roberto nur sechs Minuten später auf 2:0 erhöhte, schien der Sieg des Favoriten fast perfekt, doch der Anschlusstreffer von Getafe-Mittelstürmer Angel nach 66 Minuten machte die Partie noch einmal spannend. Im Tor von Barcelona verhinderte der deutsche Auswahl-Keeper Marc-André ter Stegen mit einer Riesenparade in der 73. Minute den durchaus möglichen Ausgleich.

Bei Barça musste Linksverteidiger Jordi Alba nach gut 20 Minuten ausgewechselt werden. Der 30-Jährige zog sich nach Club-Angaben eine Adduktorenverletzung zu. Wie lange er ausfällt, war zunächst offen. Dagegen stand der 17 Jahre alte Ansu Fati erneut in der Startelf und bildete einen Dreiersturm mit Messi und Griezmann. Nach einer gelben Karte wurde er aber fünf Minuten vor dem Ende vom Platz genommen und durch den ehemaligen Bayern-Profi Arturo Vidal ersetzt.

© SZ.de/dpa/sid/schm
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