Internationaler Fußball Petr Cech kündigt Karriereende an

Petr Cech ist aktuell die Nummer zwei beim FC Arsenal hinter Bernd Leno.

(Foto: Action Images via Reuters)

Der tschechische Torhüter möchte im Sommer mit dem Profifußball aufhören. NBA-Profi James Harden macht 57 Punkte in einem Spiel für die Houston Rockets.

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Fußball, International: Torhüter Petr Cech von Premier-League-Klub FC Arsenal hat für den Sommer sein Karriereende angekündigt. "Es ist meine 20. Saison als professioneller Fußballer und es ist 20 Jahre her, dass ich meinen ersten Profivertrag unterschrieben habe. Der Zeitpunkt fühlt sich für mich richtig an", teilte der 36-Jährige mit. Cech ist in dieser Saison nur noch die Nummer Zwei zwischen den Pfosten der Gunners hinter Nationaltorhüter Bernd Leno. Arsenal bedankte sich am Dienstag in einer ersten Reaktion "für Deine Professionalität, für 50 Spiele ohne Gegentor, für Deine Ehrlichkeit, Integrität und dafür, ein perfektes Vorbild zu sein" bei dem Schlussmann.

Cech, der für den FC Chelsea und Arsenal bisher 623 Pflichtspiele bestritt, war 2002 vom französischen Erstligisten Stade Rennes an die Stamford Bridge gewechselt. Mit den Blues gewann er jeweils vier Mal die englische Meisterschaft und den FA-Cup, den er mit seinem aktuellen Klub Arsenal 2017 erneut gewinnen konnte. Zudem holte er 2012 beim "Finale dahoam" in der Münchner Allianz Arena gegen den deutschen Rekordmeister Bayern München die Champions League. "Nachdem ich 15 Jahre in der Premier League gespielt und jede mögliche Trophäe gewonnen habe, habe ich das Gefühl, alles erreicht zu haben, was ich mir vorgenommen habe", schrieb Cech weiter. Cech ist mit 124 Einsätzen tschechischer Rekordnationalspieler, sein Debüt hatte er im Februar 2002 gegeben. Seit einem komplizierten Schädelbasisbruch im Oktober 2006 spielt "Big Pete" mit einem Rugbyhelm, der zu seinem Markenzeichen geworden ist.

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Basketball, NBA: Basketball-Nationalspieler Daniel Theis hat mit den Boston Celtics in der nordamerikanischen Profiliga NBA die dritte Niederlage in Folge kassiert. Beim 102:109 des Rekordmeisters bei den Brooklyn Nets kam der Center in gut 18 Minuten auf fünf Punkte und vier Rebounds. Als Tabellenfünfter der Eastern Conference liegt Boston dennoch weiter auf Play-off-Kurs.

Eine weitere One-Man-Show zog derweil James Harden beim 112:94 seiner Houston Rockets gegen die Memphis Grizzlies ab. Harden erzielte 57 Punkte und damit seine beste Ausbeute der Saison. Der 29-Jährige übertraf zudem im 17. Spiel in Folge die 30-Punkte-Marke. Eine längere Serie hatte zuletzt der legendäre Wilt Chamberlain 1964 geschafft, als er sogar in 20 Begegnungen in Folge 30 oder mehr Zähler verbuchte. Rookie Isaiah Hartenstein blieb in knapp sieben Minuten ohne Punkt für die Rockets.

Fußball, Premier League: Der englische Fußballverein Huddersfield Town und sein deutscher Trainer David Wagner haben sich getrennt. Das gab der Tabellenletzte der Premier League am Montagabend bekannt. Der Club betonte in einer Mitteilung auf seiner Website, es sei eine einvernehmliche Entscheidung. "Ich hatte nicht die Absicht, David in dieser Saison zu entlassen", wurde Klubboss Dean Hoyle zitiert. "Folglich ist David, der ein großartiger Mann ist, zu uns gekommen und hat klargemacht, dass er eine Pause von den Strapazen des Fußballmanagements braucht."

Der 47 Jahre alte Wagner hatte die Terriers im November 2015 in der zweiten Liga übernommen und im Sommer 2017 sensationell zum Aufstieg in die Premier League geführt und feierte in der darauffolgenden Spielzeit den Klassenerhalt. In der laufenden Saison konnte Wagner mit seinem Team nur zweimal gewinnen, bei fünf Unentschieden und fünfzehn Niederlagen. Als 20. der Premier-League-Tabelle hat Huddersfield acht Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. "Ich kann David nicht genug für alles danken, was er erreicht hat", sagte Hoyle, der von einem "sehr, sehr traurigen Tag" sprach. "Unter seiner Leitung haben wir Dinge auf dem Fußballplatz erreicht, die alles in der jüngeren Erinnerung toppen und die meine wildesten Träume als Vorsitzender und als Fan übertroffen haben."

Bundesliga, BVB: Bundesliga-Herbstmeister Borussia Dortmund investiert weiter in die Zukunft des Vereins. Der BVB verpflichtete den argentinischen U20-Fußball-Nationalspieler Leonardo Balerdi von Boca Juniors aus Buenos Aires. Wie die Dortmunder am Montag mitteilten, unterschrieb der 19 Jahre alte Innenverteidiger einen langfristigen Vertrag beim achtmaligen Deutschen Meister. "Bei der Verpflichtung von Leonardo Balerdi handelt es sich um einen perspektivischen Transfer, der ursprünglich erst für den kommenden Sommer geplant war und nun vorgezogen wird", sagte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. "Wir sind sehr froh, dass er sich für uns entschieden hat und sind überzeugt, dass er uns mit seinem Talent in Zukunft weiterhelfen wird." Für Balerdi zahlt der BVB Medienberichten zufolge eine Ablösesumme von rund 16 Millionen Euro an den argentinischen Hauptstadtklub. Bereits am Nachmittag trainierte der Nachwuchsspieler, der in Dortmund die Rückennummer 18 erhält, mit der Mannschaft von Trainer Lucien Favre.

Handball-WM: Titelverteidiger Frankreich hat sich mit einem 34:23 (17:16) gegen Korea für das Top-Duell gegen Gastgeber Deutschland bei der Handball-WM warm geworfen. Nach dem dritten Sieg im dritten Vorrundenspiel führt der Rekord-Weltmeister die Gruppe A mit 6:0 Punkten vor der DHB-Auswahl (5:1) an. Allerdings tat sich der Favorit am Dienstagabend in den ersten 30 Minuten äußerst schwer, ehe eine Steigerung nach dem Wechsel doch noch zum klaren Erfolg führte. Nedim Remili war mit sieben Toren erfolgreichster Werfer der Franzosen.

Seine Chance auf das Erreichen der Hauptrunde wahrte Brasilien. Die Südamerikaner landeten mit einem 24:22 (14:11) gegen Serbien ihren ersten Endrundensieg. Bester Werfer beim Sieger war José Toledo mit fünf Treffern. Für die Serben, am Donnerstag letzter deutscher Gruppengegner, waren die Bundesliga-Profis Bogdan Radivojevic von den Rhein-Neckar Löwen und Mijajlo Marsenic von den Füchsen Berlin mit ebenfalls jeweils fünf Toren am erfolgreichsten.

In der Gruppe B feierten Europameister Spanien und der WM-Vierte Kroatien jeweils den dritten Sieg. Die Spanier hatten beim 26:22 (10:11) gegen Japan jedoch mehr Mühe als erwartet. Für den von Ex-Bundestrainer Dagur Sigurdsson betreuten Olympia-Gastgeber 2020 war es die dritte Turnier-Niederlage. Ohne Probleme blieb Kroatien beim 31:22 (16:11) gegen Mazedonien. In der Gruppe C ziehen Dänemark und Norwegen weiter souverän ihre Kreise. Der Co-Gastgeber landete beim 34:22 (17:11) gegen Saudi-Arabien ebenso den dritten Erfolg wie der Vize-Weltmeister von 2017 mit dem 34:24 (16:13) gegen Österreich. Eine makellose Bilanz weist weiter auch der EM-Zweite Schweden in der Gruppe D nach einem 37:19 (19:14) gegen Angola auf.

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