Internationaler Fußball Ire Long erzielt schnellstes Premier-League-Tor

Shane Long (l.) schaut dem Ball hinterher.

(Foto: Action Images via Reuters)

Der Angreifer trifft früh für den FC Southampton, das Team von Ralph Hasenhüttl. Franck Ribéry fehlt dem FC Bayern im DFB-Pokal gegen Bremen.

Meldungen im Überblick

Premier League, Southampton: Der irische Fußball-Nationalstürmer Shane Long vom FC Southampton hat am Dienstagabend das schnellste Tor der Premier-League-Geschichte erzielt. Long traf beim FC Watford bereits nach genau 7,69 Sekunden zur 1:0-Führung und war damit gut zwei Sekunden schneller als Ledley King bei seinem Treffer für Tottenham Hotspur gegen Bradford im Jahr 2000 (9,82). Long warf sich kurz nach dem Anpfiff in einem Befreiungsschlag und überwand danach Watfords Torwart Ben Foster mit einem Lupfer. Das Spiel endete nach einem späten Treffer Andre Gray (90.).

Die Bestmarke für das schnellste Tor der Bundesliga halten der Hoffenheimer Kevin Volland (2015) und Leverkusens Karim Bellarabi (2014) mit jeweils neun Sekunden. In der spanischen Primera Division traf Joseba Llorente für Real Valladolid 2008 nach 7,22 gegen Espanyol Barcelona. In Italiens Serie war Piacenzas Paolo Poggi 2001 nach 8,1 Sekunden gegen den AC Florenz erfolgreich. Der Weltrekord ist umstritten. Bis 2004 führte das Guinness-Buch Ricardo Oliveira als schnellsten Knipser, der 1998 in Uruguay für den unterklassigen Klub Rio Negro Capital nach 2,8 Sekunden gegen Soriano Interior getroffen hatte.

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Snooker, WM: Titelfavorit Ronnie O'Sullivan ist bei der Snooker-WM in Sheffield sensationell in der ersten Runde gescheitert. Der Weltranglisten-Erste aus England unterlag am Dienstag dem englischen Amateur James Cahill 8:10. O'Sullivan war bereits fünfmal Weltmeister und galt nach einer starken Saison wieder einmal als Top-Anwärter auf den Titel.

Der 23-jährige Cahill zeigte jedoch keine Nervenschwäche, als O'Sullivan einen 5:8-Rückstand aufholte. Danach vergab der 43-Jährige leichtfertig die Möglichkeit, mit 9:8 in Führung zu gehen und versenkte im nächsten Frame unabsichtlich einen falschen Ball. Cahill nutzte diese Chance und entschied das Match für sich. Er war erst über die Qualifikation in das Hauptfeld gekommen und hat kein Ranking in der Weltrangliste.

FC Bayern, Bundesliga: Serge Gnabry ist für Uli Hoeneß schon jetzt der Spieler des Jahres. "Wir dachten, na ja, den holen wir jetzt einmal zurück, und dann schauen wir, ob er hin und wieder spielt", sagte der Bayern-Präsident dem kicker: "Jetzt ist er Stammspieler, macht sehr viel Spaß und ist die größte Überraschung in dieser Saison, und zwar in positiver Hinsicht." Gnabry war im vergangenen Sommer nach einem Jahr Leihe von der TSG Hoffenheim an die Isar gewechselt. In bislang 36 Pflichtspielen erzielte der Nationalspieler (Vertrag bis 2023) zwölf Tore und bereitete neun vor.

In der Bundesliga könnte ihm mit einem weiteren, seinem zehnten Saisontreffer Seltenes gelingen: Der 23-Jährige wäre der erst dritte Profi, der in drei aufeinanderfolgenden Jahren für drei verschiedene Klubs zweistellig getroffen hätte. Dies gelang bisher nur Erwin Kostedde (1974-77) und Jürgen Wegmann (1985-88). Gnabry traf in der vergangenen Saison zehnmal für Hoffenheim und im Jahr davor elfmal für Werder Bremen. "Ich sehe bei ihm kein Limit", sagte der langjährige DFB-Nachwuchstrainer Horst Hrubesch dem kicker: "Wenn er gesund bleibt, wird Bayern viel Freude an ihm haben, 15 bis 20 Tore pro Saison sind drin." Unter Hrubesch holte Gnabry 2016 Olympia-Silber in Rio de Janeiro.

Basketball, FC Bayern: Leistungsträger Derrick Williams vom FC Bayern will "nicht um jeden Preis" zurück in die nordamerikanische Profiliga NBA wechseln. Das sagte der 27 Jahre alte Profi im Interview der Münchner Tageszeitung tz (Dienstag). "Basketball zu spielen, soll Spaß bringen. Und ich kann sagen. So viel Spaß wie in dieser Saison hatte ich lange nicht mehr auf dem Parkett. Du kannst nur gut sein, wenn die Umstände stimmen", sagte Williams. Geld spiele für ihn längst nicht mehr die entscheidende Rolle: "Ich hätte drei Mal so viel verdienen können wie in München. Aber ich habe mich für Bayern entschieden."

Der Flügelspieler absolvierte in der NBA insgesamt 428 Spiele, bevor er im Oktober 2018 nach München wechselte und dort sofort überzeugte. Der Vertrag des Amerikaners läuft zum Saisonende aus. "Ich würde sagen, die Chancen, dass ich in München bleibe, sind 50:50", sagte Williams, der Offerten aus der stärksten Liga der Welt bestätigte. "Ja, auch aus der NBA." Entschieden sei bislang noch nichts, sagte Williams. Auch europäische Topclubs wie der FC Barcelona sollen Interesse an einer Verpflichtung haben.

NBA, Vorwürfe: Cheftrainer Luke Walton sieht sich schweren Vorwürfen ausgesetzt. Der bisherige Coach der Los Angeles Lakers aus der nordamerikanischen Basketball-Profiliga wird von einer Reporterin wegen eines angeblichen sexuellen Übergriffs verklagt. Wie das Portal TMZ am Montag unter Berufung auf Gerichtsdokumente berichtete, soll der 39-Jährige die Journalistin unter dem Vorwand, mit ihr über ein Buchprojekt zu sprechen, in ein Hotelzimmer in Santa Monica/Kalifornien gelockt haben. Dort habe er sie gegen ihren Willen geküsst und festgehalten, ehe er sie habe gehen lassen. Die Lakers gaben am Montagabend eine Erklärung ab, in der sie mitteilten, keine Kenntnis von den Anschuldigungen gehabt zu haben.

"Dieser angebliche Vorfall ereignete sich, bevor Luke Walton der Cheftrainer der Los Angeles Lakers war", sagte ein Teamsprecher: "Zu keinem Zeitpunkt vor oder während seiner Beschäftigung wurde dieser Vorwurf den Lakers gemeldet. Wenn dies der Fall gewesen wäre, hätten wir sofort eine Untersuchung eingeleitet und die NBA benachrichtigt." Nach dem Verpassen der Play-offs trennten sich die Lakers am 12. April nach drei Jahren von Walton. Nur drei Tage später heuerte er beim Ligarivalen Sacramento Kings an.

FC Bayern, Callum Hudson-Odoi: Der Münchner Wunschstürmer fällt wohl für lange Zeit verletzt aus. Der 18 Jahre alte Angreifer des FC Chelsea zog sich nach eigenen Angaben am Montagabend beim 2:2 der Londoner gegen den FC Burnley einen Riss der Achillessehne zu. "Bin wirklich sauer", twitterte der englische Nationalspieler in der Nacht zum Dienstag. "Muss hart arbeiten und versuchen, stärker für die nächste Saison zurückzukommen", fügte Hudson-Odoi hinzu. Der FC Bayern München hatte zuvor intensiv um den Chelsea-Jungstar geworben und für einen Transfer mindestens 30 Millionen Euro geboten.

Hudson-Odoi war gegen Burnley in der 41. Minute vom Feld gehumpelt. "Ich denke, es ist eine ernste Verletzung", sagte Co-Trainer Gianfranco Zola kurz nach der Partie. Chelsea muss damit auch im Europa-League-Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt auf den Stürmer verzichten. Der Vertrag von Hudson-Odoi bei den Londonern läuft noch bis Ende Juni 2020. Chelsea hatte zuletzt zu erkennen gegeben, das Offensiv-Juwel auch nicht ziehen lassen zu wollen, wenn Hudson-Odoi seinen Kontrakt nicht verlängert. Der Angreifer hatte sich mehr Spielzeit gewünscht und schien einem Wechsel nicht abgeneigt.

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