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Interesse an Verteidiger:Chelsea will angeblich Rüdiger

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Antonio Rüdiger scheint das Interesse des FC Chelsea geweckt zu haben.

(Foto: Bongarts/Getty Images)

Laut einem Medienbericht könnte der VfB-Mann nach England wechseln ++++ Gladbach begrüßt wieder einmal einen jungen Schweizer ++++ Hannover holt den nächsten Freiburger.

Antonio Rüdiger: Stuttgarts Nationalspieler hat offenbar das Begehren des FC Chelsea geweckt. Einer Meldung der Stuttgarter Zeitung zufolge soll der englische Meister sein Interesse am 22-Jährigen schon bei den Schwaben hinterlegt haben. Chelsea sei bereit, die von den Stuttgartern für den Abwehrspieler geforderte Ablösesumme in Höhe von 18 Millionen Euro zu zahlen. Teammanager José Mourinho suche einen Nachfolger für Blues-Legende John Terry (34), hieß es weiter, und die Wahl sei auf Rüdiger gefallen. Um dessen Dienste wirbt auch DFB-Pokalsieger VfL Wolfsburg. VfB-Sportvorstand Robin Dutt hatte am Montag am Rande des Trainingsauftakts angedeutet, dass der Klub noch Profis abgeben werde. Dutt betonte aber: "Wir haben keinen Verkaufsdruck, bei niemandem. Es gibt bei uns keine Schnäppchen zu holen. Wir werden auch mal Spieler hier behalten, wenn deren Vertrag ausläuft." Rüdiger ist noch bis 2017 an den VfB gebunden.

Borussia Mönchengladbach: Der Klub vom Niederrhein hat den nächsten Perspektivspieler verpflichtet. Wie der Champions-League-Teilnehmer am Dienstag bekannt gab, kommt der 18 Jahre alte Mittelfeldspieler Djibril Sow vom FC Zürich. Der Schweizer Junioren-Nationalspieler unterschrieb einen Vertrag bis 2020 und soll zunächst in der U23 der Borussia zum Einsatz kommen. "Djibril ist ein Talent mit großem Potenzial, den wir über die U23 an die Profis heranführen wollen", sagte Sportdirektor Max Eberl. Zuvor hatte Mönchengladbach bereits Sows Teamkollegen Nico Elvedi (18) und das englische Talent Mandela Egbo (17) verpflichtet. Zudem ist der fünfmalige deutsche Meister weiter an einer Verpflichtung von Andreas Christensen (19) vom englischen Meister FC Chelsea interessiert.

Felix Klaus: Hannover 96 hat U21-Nationalspieler Felix Klaus vom Absteiger SC Freiburg verpflichtet. Der 22-Jährige, der zum Kader der deutschen Junioren bei der Europameisterschaft in Tschechien gehörte, unterschrieb bei den Niedersachsen bis Sommer 2019. Er ist nach Torhüter Philipp Tschauner (FC St. Pauli), Verteidiger Oliver Sorg (ebenfalls Freiburg) und Stürmer Charlison Benschop (Fortuna Düsseldorf) der vierte externe Zugang. Über die Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart. "Wir haben ihm in unseren Gesprächen die Perspektive aufgezeigt, fester Bestandteil einer jungen Mannschaft zu werden. Er bringt beste Voraussetzungen mit, um unser Team mit seinen Qualitäten zu verstärken", sagte 96-Sportdirektor Dirk Dufner. Klaus kam in den vergangenen zwei Spielzeiten insgesamt 52-mal in der Bundesliga für den SC Freiburg zum Einsatz und erzielte sieben Tore. Aufgrund der Teilnahme an der U21-EM steigt er erst am 16. Juli ins Training der 96er ein.

Ronaldinho: Der zweimalige Weltfußballer Ronaldinho steht vor einem spektakulären Wechsel in die Türkei. Der Präsident von Erstligist Antalayspor, Gültekin Gencer, berichtete gegenüber dem türkischen TV-Sender TRT Spor bereits von einer Einigung mit dem 35-Jährigen. "Ich denke, dass wir es in zwei Tagen offiziell verkünden können", erklärte der Klubboss. Ronaldinho heizte die Spekulationen mit einer im Internet kursierenden Videobotschaft zusätzlich an. "Hallo, Ümit. Hier ist Ronaldinho. Gruß an alle. In Kürze werden wir in der Türkei alle zusammen sein", sprach der Weltmeister von 2002, der jüngst seinen noch ein Jahr gültigen Vertrag beim mexikanischen Klub FC Querétaro aufgelöst hatte.

Der Videogruß war an den Spielerberater Ümit Akbulut gerichtet, der auf seiner Instagram-Seite auch ein Foto mit Ronaldinhos Bruder Assis und Antalayspor-Präsident Gencer beim gemeinsamen Abendessen veröffentlichte. Beim Süper-Lig-Aufsteiger könnte Ronaldinho zudem ein Sturmduo aus seiner erfolgreichen Zeit mit dem FC Barcelona wiederaufleben lassen, denn Antalayspor verhandelt ebenfalls mit Samuel Eto'o, der Italiens Erstligist Sampdoria Genua verlassen will. Beide hatten zwischen 2004 und 2008 großen Anteil an einem Champions-League-Triumph und zwei Meisterschaften der Spanier.

FC Arsenal: Der Wechsel von Torwart Petr Čech vom FC Chelsea zum Londoner Stadtrivalen FC Arsenal ist perfekt. Der englische Meister FC Chelsea gab am Montag bekannt, dem Transfer zugestimmt zu haben. Der 33 Jahre alte tschechische Fußball-Nationalkeeper spielte insgesamt elf Jahre für die "Blues". Čech war 2004 von Stade Rennes in Frankreich in die englische Hauptstadt gewechselt. Zu seinen größten Erfolgen mit Chelsea zählt der Gewinn der Champions League 2012. Nach Angaben des FC Arsenal unterzeichnete Čech dort einen langfristigen Vertrag. Über die Ablösesumme machten die "Gunners" aber ebenso keine Angaben wie über die genaue Dauer seines Kontrakts.

AC Mailand: Nach der Transferpleite mit Stürmer Jackson Martinez hat der 18-malige italienische Fußball-Meister AC Mailand die erste namhafte Neuverpflichtung für die kommende Saison perfekt gemacht. Für rund 20 Millionen Euro sicherte sich Milan die Dienste von Italiens Nationalspieler Andrea Bertolacci. Die Transferrechte des 24 Jahre alten Mittelfeldspielers, der zuletzt für den FC Genua auflief, lagen beim AS Rom. Die Mailänder stehen zudem kurz vor der Verpflichtung des kolumbianischen Nationalstürmers Carlos Bacca. Der 28-Jährige soll für rund 30 Millionen Euro vom FC Sevilla kommen, mit dem er zuletzt zweimal die Europa League gewann. Bacca ist Milans Alternativlösung, nachdem die schon als perfekt gemeldete Verpflichtung seines Landsmanns Martinez geplatzt war. Martinez wechselt stattdessen vom FC Porto zu Atletico Madrid.

VfL Wolfsburg: Der Bundesliga-Zweite der vergangenen Saison würde seinen Torjäger Bas Dost nur für eine gewaltige Ablösesumme ziehen lassen. "Und wenn ich dann noch lese, dass bei Bas Ablösesummen von zehn bis zwölf Millionen Euro genannt werden, dann kann ich nur auf das Beispiel Roberto Firmino verweisen und sagen: Man muss sich wohl an andere Zahlen gewöhnen. Jedenfalls, wenn man unsere Spieler wirklich haben will", sagte VfL-Sportchef Klaus Allofs den Wolfsburger Nachrichten.

1899 Hoffenheim hatte den Brasilianer Firmino für 41 Millionen Euro zum FC Liverpool transferiert. Allofs widersprach indes auch Meldungen, wonach der Niederländer Dost nach der Verpflichtung von Nationalstürmer Max Kruse den VfL im Sommer verlassen wolle. "Erst letzte Woche haben wir mit seinem Berater zusammen gesessen. Da wurde uns nicht gesagt, dass Bas weg will. Im Gegenteil: Er fühlt sich sehr wohl in Wolfsburg." An die kommende Saison hat Allofs nach der Vizemeisterschaft und dem Pokalsieg hohe Erwartungen: "Grundsätzlich wollen wir das Erreichte aber immer bestätigen. Konkret heißt das für uns: wieder Champions League. Da nehme ich auch kein Blatt vor den Mund." Als größte Konkurrenten um den Platz hinter Bayern München erwartet Wolfsburgs Manager die Borussias aus Mönchengladbach und Dortmund.

FC Bayern München: Der brasilianische Fußball-Nationalspieler Douglas Costa hat sein grundsätzliches Interesse an einem Wechsel zum deutschen Rekordmeister Bayern München gezeigt. "Wer würde nicht gerne bei Bayern spielen", sagte der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler Sport Bild plus. Gespräche hätten zwischen seinem bisherigen Club Schachtjor Donezk und den Bayern stattgefunden, "ich weiß bis jetzt von nichts mehr als dem Interesse des FC Bayern", sagte Costa weiter. Eine Übereinkunft hat es nach seinen Angaben noch nicht gegeben. Auch habe er keinen direkten Kontakt zu einem Münchener Verantwortlichen gehabt.

Costa war am Samstag bei der Copa America in Chile im Viertelfinale ausgeschieden. "Nach der Zeit hier werde ich mit meinem Berater sprechen", kündigte er an. Schon in der vergangenen Woche hatten mehrere Medien berichtet, dass der Transfer kurz vor dem Abschluss stehe. Die Ablösesumme soll bei 35 Millionen Euro liegen. Costa hat in Donezk noch einen Vertrag bis 2018. Der FC Bayern hat sich bislang noch nicht dazu geäußert. Costa gilt als Alternative für den verletzten Franzosen Franck Ribéry. In der abgelaufenen Spielzeit lief Costa in 33 Spielen für Donezk auf, darunter auch in acht Partien der Champions League. Im direkten Duell mit den Bayern (0:0, 0:7) im Achtelfinale stand er in der Startelf.

SC Freiburg: Torjäger Nils Petersen bleibt auch nach dem Abstieg in die 2. Fußball-Bundesliga beim SC Freiburg. Der 26-Jährige kehrt nach dem Ende des Leihgeschäfts zum Ende der Saison nicht zum Bundesligisten Werder Bremen zurück und wechselt fest zum Sportclub. Das teilten beide Clubs am Sonntag mit. Über die Höhe der Ablöse und die Dauer des Vertrages in Freiburg machten die Vereine indes keine Angaben. Petersen war 2012 zunächst als Leihspieler und ein Jahr später fest von Bayern München nach Bremen gekommen und hatte dort in69 Bundesligaspielen 18 Tore geschossen.

Zur abgelaufenen Rückrunde hatte Werder Petersen nach Freiburg verliehen. Dort schoss er in zwölf Spielen neun Tore. Den Abstieg der Breisgauer verhinderte er aber nicht. Eigentlich hatte Petersen weiter in der Bundesliga spielen wollen, entschied sich nun aber für einen Verbleib in Freiburg. "Hier in Freiburg habe ich trotz einer verrückten Saison, an deren Ende wir leider abgestiegen sind, ideale Bedingungen vorgefunden - sowohl was das Umfeld, die Arbeitsweise, als auch die Kollegen und das Trainerteam angeht", sagte Petersen.