FifaGianni Infantino und der Kampf um Europa

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Auch die Nationalverbände wissen: Viele Fans in ihren Heimatländern würden eine Unterstützung Infantinos auf keinen Fall gutheißen.
Auch die Nationalverbände wissen: Viele Fans in ihren Heimatländern würden eine Unterstützung Infantinos auf keinen Fall gutheißen. Lars Baron/Getty Images via AFP

Trumps Anruf bei der Fifa und die Folgen erhitzen weiter die Gemüter: Jetzt fordert die Politik Aufklärung. Inzwischen scheint auch Infantinos Wiederwahl gefährdet zu sein. Wie verhält sich der DFB?

Von Johannes Aumüller und Thomas Kistner

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Belgien hat gerade allen Grund zur Wut auf den Fußball-Weltverband. Erst war die Mannschaft unmittelbares Opfer einer telefonischen Intervention von Donald Trump bei Fifa-Präsident Gianni Infantino, nach der die Fifa die Rotsperre von US-Stürmer Balogun fürs Achtelfinale gegen Belgien aufhob. Informiert darüber wurden die Belgier nur über die Presse, und als sie den angeblichen Beschluss der Disziplinarkommission von der Fifa anforderten, bekamen sie diesen merkwürdigerweise nicht. Und vor dem Viertelfinale gegen Spanien monierten sie, das zugewiesene Trainingsquartier entspreche nicht einmal „den für unsere Trainingseinheiten erforderlichen Mindeststandards“.

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