MeinungFußball-WMDas Ticketthema kann für die Fifa gefährlich werden

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Kommentar von Johannes Aumüller

Lesezeit: 2 Min.

Fifa-Präsident Gianni Infantino.
Fifa-Präsident Gianni Infantino. Riza Ozel/dpa

Die US-Justiz hat den Fußball-Weltverband seit dem Zuschlag für die WM weitgehend in Ruhe gelassen – aber das ändert sich nun.

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In dieser Woche gab es vor einem New Yorker Gericht mal wieder eine bemerkenswerte Volte im ewigen Korruptionsskandal um den Fußball-Weltverband Fifa: Zwei Anklagen sollen fallen gelassen werden. Das passt ins Muster der jüngeren Vergangenheit: Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt hat sich die US-Justiz mit großem Aplomb ins Fußballsystem gestürzt und es einmal auf den Kopf gestellt, bis das alte Personal weg war und an der Spitze Gianni Infantino als neuer Fifa-Präsident stand. Doch seitdem die USA den Zuschlag fürs WM-Turnier bekommen haben, ist der Ermittlungseifer, vorsichtig formuliert, erkennbar erlahmt.

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:Gianni Infantino, die USA und ein schmutziger Masterplan

Skandal um Skandal erschüttert die Fifa - und die Justiz schaut zu. Steckt dahinter System? Recherchen zeigen, wie eine Konstellation entstand, die alle zufriedenstellte: Der Fifa-Boss ist unantastbar - und Amerika hat die WM 2026. Eine Rekonstruktion.

SZ PlusVon Johannes Aumüller, Claudio Catuogno und Thomas Kistner

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