Fifa-Präsident Gianni InfantinoDie Geister, die er mit dem Fall Balogun rief

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Er trägt die Schwierigkeit seines Amtes im Gesicht: Gianni Infantino (unten, Mitte) beim Spiel der USA gegen Belgien, in dem Folarin Balogun trotz roter Karte spielen durfte.
Er trägt die Schwierigkeit seines Amtes im Gesicht: Gianni Infantino (unten, Mitte) beim Spiel der USA gegen Belgien, in dem Folarin Balogun trotz roter Karte spielen durfte. Agustin Marcarian/Reuters

Gianni Infantino gerät in die Defensive: Trumps Intervention und der USA-Entscheid fliegen seinem Weltverband um die Ohren, weil nun plötzlich viele aufbegehren – und es liegt eine neue Anzeige vor.

Von Thomas Kistner

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Er hat sich in kürzester Zeit stark verändert, der Mann mit dem Dauergrinsen eines Handlungsreisenden, der an jeder Haustür klingelt. Genau betrachtet ist das ja die Rolle, die sich Gianni Infantino selbst zugewiesen hat. Nur dass er keine Staubsauger oder Schuhbürsten anbietet, sondern die gnädige Präsenz seiner präsidialen Persönlichkeit: auf jeder Ehrentribüne der WM, die er mit dem edlen Jet des Emirats Katar irgendwie erwischen kann. Am besten bei zwei Spielen pro Tag.

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