MeinungFifaEs ist so schön, bei den anderen Weltenlenkern zu sein

Kommentar von Johannes Aumüller

Lesezeit: 2 Min.

Fifa-Präsident Gianni Infantino (links) und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron.
Fifa-Präsident Gianni Infantino (links) und Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron. Leon Neal/Reuters

Gianni Infantino führt den Weltfußballverband von Affäre zu Affäre. Aber wie nun beim G-20-Gipfel zu sehen war: egal.

Das war mal wieder einer dieser Auftritte, wie sie Gianni Infantino liebt. Er, der Präsident des Fußball-Weltverbands (Fifa), im Kreise der mächtigsten Menschen des Globus. Auf Einladung der indonesischen Gastgeber schaute er am Dienstag beim G-20-Gipfel in Bali vorbei - und trug dort mit großer Geste eine Bitte vor. Die Anwesenden sollten für die Zeit der WM, die am Sonntag in Katar beginnt, über eine Waffenruhe in der Ukraine nachdenken. Das Turnier könne ein guter Anlass sein, "der Fußball vereint die Welt".

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SZ PlusVon Holger Gertz (Text) und Friedrich Bungert (Fotos)

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