Doping-Bericht bei der Tour de FranceDas Schweigen nach dem Sturm

Lesezeit: 4 Min.

Seit Jahren fährt der Verdacht im Windschatten mit: das Team Ineos vor dem Start der diesjährigen Tour de France in Lille.
Seit Jahren fährt der Verdacht im Windschatten mit: das Team Ineos vor dem Start der diesjährigen Tour de France in Lille. Anne-Christine Poujoulat/AFP

Ein früherer Komplize eines Dopingarztes als aktueller Mitarbeiter? Vor der Tour de France wird das Team Ineos von einem pikanten Verdacht eingeholt. Wie gehen die Verantwortlichen damit um? Und was sagt das über die Szene aus?

Von Korbinian Eisenberger, Dunkerque/Rouen/Caen

Wer wollte, konnte unter all den Wagen eine Wagenburg erkennen, im Arrangement aus Teambus, Materialtransporter und Strecken-Jeep. Bei den meisten Mannschaften hatten an diesem Tag im nordfranzösischen Dunkerque die Rad-Aficionados und sonstigen Anwesenden einen freien Blick: auf die Teams, deren riesenhafte Busse, vor allem auf die rennfahrenden Angestellten, also jene, die sich trotz Stürzen und Sturm durch die aktuelle Etappe der Tour de France geackert hatten. Bei der britischen Equipe Ineos Grenadiers versperrten jedoch zwei wuchtige Wagen den Blick auf die ausrollenden Profis und vieles dahinter – wobei das auch nur eine Erwähnung wert ist, wenn man die jüngste Vorgeschichte rund um den Rennstall heranzieht.

Zur SZ-Startseite

MeinungRadsport
:Red Bull sendet ein fatales Signal für die Dopingdebatte

SZ PlusKommentar von Johannes Aumüller

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: