Indian Wells:Angelique Kerber verpasst das Halbfinale

Indian Wells: Angelique Kerber ist raus in Indian Wells.

Angelique Kerber ist raus in Indian Wells.

(Foto: AFP)

Die deutsche Tennisspielerin scheitert in Indian Wells. Jürgen Klopp beschwert sich über den Spielplan in England. Ein deutscher Darts-Debütant schafft die große Überraschung.

Meldungen im Überblick

Tennis, Indian Wells: Die frühere Wimbledonsiegerin Angelique Kerber hat beim WTA-Turnier im kalifornischen Indian Wells die Qualifikation für die Vorschlussrunde verpasst. Im Viertelfinale unterlag die Kielerin Paula Badosa aus Spanien mit 4:6 und 5:7. Die 33-Jährige war die Nummer zehn der Setzliste und damit die am höchsten eingestufte Spielerin des noch verbliebenen Teilnehmerfeldes. Nach dem Verlust des ersten Satzes und einem 2:5-Rückstand im zweiten Durchgang gewann Kerber drei Spiele in Folge, musste sich aber letztendlich geschlagen geben.

Die an Nummer 21 gesetzte Badosa trifft im Halbfinale auf Ons Jabeur aus Tunesien. Die Afrikanerin behielt gegen Anett Kontaveit aus Estland mit 7:5 und 6:3 die Oberhand. Damit wird Jabeur in der kommenden Woche in der Weltrangliste erstmals unter den Top Ten geführt. Im zweiten Semifinale stehen sich Victoria Asarenka aus Belarus sowie die Lettin Jelena Ostapenko gegenüber.

England, Jürgen Klopp: Liverpool-Trainer Jürgen Klopp hat einmal mehr den eng getakteten Spielplan im Profifußball kritisiert. "Es ist verrückt, was wir da machen", sagte der 54-Jährige in einem Interview von Sky Sport. "Wir haben weder eine Pause noch eine richtige Vorbereitung und während der Saison auch keine Zeit zum trainieren. Das muss man sich mal durch den Kopf gehen lassen, da stimmt etwas nicht", meinte der 54 Jahre alte Coach des FC Liverpool. "Langfristig kann das nur in eine Richtung führen - und das ist die falsche. Deshalb sollte das geändert werden", forderte der deutsche Startrainer und lobte die Spieler: "Dass die Jungs trotzdem auf so einem hohen Niveau performen, ist den Jungs zuzuschreiben." Der Premier-League-Zweite Liverpool spielt am Samstag beim FC Watford, schon am Dienstag geht es für die Reds in der Champions League bei Atlético Madrid weiter.

Klopp kritisierte in dem Interview auch die Nations League: "Wir hatten damals gesagt, als die Nations League eingeführt wurde, dass das ein komplett unsinniger Wettbewerb ist. Der Grund dafür war, dass es zu viele bedeutungslose Spiele gibt, es so viele Freundschaftsspiele gibt." Nun sei der Wettbewerb da, und es gebe keine Möglichkeit mehr, mal ein Spiel rauszunehmen. "Alle Verbände haben sich da reinmanövriert", sagte Klopp. "Der Spieler muss es ausbaden, das ist absoluter Wahnsinn." Und: "Diese Gier wird auf dem Rücken der Spieler ausgetragen." Er verglich den Profifußball mit dem US-Sport. "Beim Fußball wird viel Geld umgesetzt, bei den amerikanischen Sportarten noch mehr. Die haben alle vier Monate Pause plus eine Vorbereitung. Die spielen auch bumm, bumm, bumm, bumm - aber die haben eine Pause", meinte der frühere Trainer von Borussia Dortmund.

Darts, EM: Debütant Florian Hempel hat bei der Darts-Europameisterschaft in Salzburg für eine große Überraschung gesorgt. Der 31-Jährige schlug am Donnerstagabend in der ersten Runde Titelverteidiger und Ex-Weltmeister Peter Wright aus Schottland mit 6:3 und feierte damit einen idealen Einstand in das Turnier. Hempel spielte von Beginn an stark, führte schnell mit 4:1 und ließ sich von dem auch für seine bunten Klamotten und Frisuren berühmten Wright nicht verunsichern. Der zweite deutsche Starter, Gabriel Clemens, greift am Freitagabend ins Geschehen ein. Hempel ist im Achtelfinale am Samstag wieder gefordert. "Ich bin sehr glücklich. Das ist ein großartiger Start", kommentierte Hempel. Er sei vor dem Duell mit dem schottischen Weltklassemann "überhaupt nicht nervös" gewesen. "Das war die größte Leistung in meiner Karriere bisher", fügte der deutsche Sieger an.

Zur SZ-Startseite
Balenciaga : Runway - Paris Fashion Week - Womenswear Spring Summer 2022

SZ PlusLewis Hamilton im Interview
:"Ich bin bereit, meine Karriere zu riskieren"

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton spricht über den Preis seiner oft einsamen Kritik an Missständen, erzählt, warum er Sebastian Vettel für einen Ehrenmann hält - und welche Schwäche er bei vielen seiner Gegner ausgemacht hat.

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB