Niederlage fürs IOCImane Khelif muss einen Geschlechtstest absolvieren

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Imane Khelif nach dem Kampf um die Goldmedaille in Paris.
Imane Khelif nach dem Kampf um die Goldmedaille in Paris. Peter Cziborra/Reuters

Gold für Imane Khelif im Frauen-Boxturnier löste den größten Aufruhr bei Olympia aus – weil das IOC Zweifel in der Geschlechterdebatte ignorierte. Eine Entscheidung des Box-Verbands bringt das IOC nun in die Bredouille.

Von Johannes Aumüller

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Imane Khelif hat sich oft in Szene gesetzt seit dem Gewinn der Goldmedaille im olympischen Frauen-Boxturnier vor fast einem Jahr. Da war etwa ein Auftritt auf einer Mailänder Modeshow. Oder die Ablichtung auf dem Titelbild der arabischen Vogue. Es wirkte wie ein bewusster Kontrapunkt zur großen Geschlechterdebatte, in deren Zentrum Khelif während der Sommerspiele in Paris stand. Spekulationen um künftige sportliche Pläne gab es zwischendurch auch: Mal war von einem möglichen Wechsel ins Profilager die Rede, mal von dem Plan, in Los Angeles 2028 den Gold-Triumph von Paris zu wiederholen.

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SZ PlusVon Johannes Aumüller, Thomas Kistner

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