Trainer-Rauswurf Hannes Wolf muss den HSV verlassen

Für Trainer Hannes Wolf ist Schluss beim HSV.

(Foto: Bongarts/Getty Images)
  • Der Aufstieg ist verpasst, nun muss Trainer Hannes Wolf beim HSV gehen.
  • "Wir mussten am Ende überlegen, was das Beste für den HSV ist", so Sportchef Ralf Becker.
  • Zahlreiche Kandidaten werden als Nachfolger gehandelt.

Die verpasste Rückkehr in die Fußball-Bundesliga hat Trainer Hannes Wolf (38) den Job beim Hamburger SV gekostet. "Ich habe Hannes nach dem 0:3 gegen Ingolstadt gesagt, dass es für ihn hier im Sommer nicht weitergehen wird, dass wir etwas anderes machen wollen", sagte Sportchef Ralf Becker der Bild-Zeitung.

"Wir mussten am Ende überlegen, was das Beste für den HSV ist", so Becker weiter. Nach einer desaströsen Rückrunde und zuletzt acht Spielen ohne Sieg werden bereits seit Tagen mögliche Nachfolger von Wolf an der Elbe gehandelt.

Zuletzt hatte HSV-Investor Klaus Michael Kühne offen die Ablösung von Wolf gefordert. Er habe dem Aufsichtsrat und dem Vorstand schon im Februar "schriftlich empfohlen, den Trainer auszuwechseln, weil sich mit dem in Regensburg verlorenen Spiel der Niedergang für mich abzeichnete und er durch falsche Entscheidungen des Trainers gekennzeichnet war", teilte der Milliardär mit: "Die fehlende Handlungsbereitschaft der einschlägigen Gremien war aus meiner Sicht verhängnisvoll."

Nun gelten Alexander Zorniger (zuletzt Bröndby IF), Dieter Hecking (noch Borussia Mönchengladbach) und Peter Stöger (zuletzt Borussia Dortmund) als potentielle Kandidaten, um den HSV dann in der zweiten Zweitliga-Saison der Vereinsgeschichte wieder auf die große Bühne zurückzuführen. Bruno Labbadia (noch VfL Wolfsburg) sieht seine Zukunft eher im Ausland.

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