Horst Heldt im Interview "Schalke ist kein Chaosklub"

Schalkes Manager Horst Heldt vor Spielbeginn am Spielfeldrand.

(Foto: dpa)

Der scheidende Manager Horst Heldt über seine Sechs-Jahres-Bilanz beim Revierklub, das Verhältnis zum mächtigen Clemens Tönnies und die Erfolge der Knappenschmiede.

Interview von Philipp Selldorf

SZ: Herr Heldt, was folgt nach sechs Jahren Arbeit auf Schalke: Kur-Aufenthalt in der Nervenheilanstalt oder Einkehr im Himalaja-Kloster?

Horst Heldt: Weder noch. Im Gegenteil: Ich bin dankbar für diese Zeit. So eine bewegende Zeit wie auf Schalke habe ich weder in meiner Karriere als Fußballer noch in den viereinhalb Jahren als Manager beim VfB Stuttgart erlebt. Ich bin aber nicht ausgepowert oder leer und muss nicht auf die Intensivstation oder ins Sanatorium.

In der exponierten Rolle, die Sie ...