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Horst Heldt bei Schalke:Der Mainzer Heidel soll Heldts Nachfolger werden

Eine Zusammenarbeit bis Vertrags- und Saisonende werde "sicherlich nicht einfach" werden, räumte Horst Heldt ein; ob man die Frist gemeinsam einhalten werde, "dazu wird am Ende der Aufsichtsrat Stellung nehmen". Eine Weiterbeschäftigung in Schalke wollte der 45-Jährige zwar nicht gänzlich ausschließen, er gab aber zu erkennen, dass dies die unwahrscheinlichste der denkbaren Varianten ist.

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Für Unfrieden ist ohnehin vorbeugend gesorgt, denn dem vom Aufsichtsrat zugesicherten Arbeitsauftrag will Heldt betont kompromisslos und mit uneingeschränkter Amtsgewalt nachgehen. Als Partner für Absprachen über Einkäufe und Verkäufe von Spielern und mögliche Vertragsverlängerungen akzeptiert Heldt ausschließlich den Trainer André Breitenreiter, keinesfalls aber einen potenziellen Nachfolger - nach Lage der Dinge wird das der Mainzer Manager Christian Heidel, 52, sein.

"Ich werde nichts mit irgendwelchen Leuten abstimmen, die nach mir kommen. Einen Teufel werde ich tun. Ich bin Vorstand des FC Schalke 04, das habe ich nicht nötig - das habe ich dem Aufsichtsrat aber auch mitgeteilt", sagte Horst Heldt. Den Namen Heidel erwähnte er nicht - das Verhältnis zu seinem Mainzer Kollegen scheint in der jüngsten Vergangenheit ziemlich gelitten zu haben. Und auch die Beziehung zum Schalker Cheftrainer musste dieser Tage wohl aus einer gewissen Schieflage befreit werden.

Missverständliche Bemerkungen von Breitenreiter vor Derby

Breitenreiter hatte am Wochenende mit missverständlichen Bemerkungen für Aufsehen gesorgt, unter anderem hatte er das am Sonntag anstehende Derby in Dortmund als "Bonusspiel" bezeichnet, um damit Schalkes Außenseiter-Position zu definieren. Heldt machte dem Trainer nun offenbar klar, dass diese Art von Demut nicht mit dem Schalker Nationalstolz vereinbar sei. "Derby bedeutet Zähnefletschen und Krallenzeigen", sagte er.

Breitenreiter versichert nun: "Wir sind niemals in einem Spiel chancenlos", sagte er und versprach, dass seine Mannschaft am Sonntag beim BVB "den Rasen umpflügen" werde.

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