MeinungTim Walter bei Holstein KielEin mutiges, wenn nicht gar waghalsiges Experiment

Kommentar von Thomas Hürner, Hamburg

Lesezeit: 2 Min.

Restverteidigung? Pah! Tim Walter gilt als Trainer, der einen radikalen Offensivansatz vertritt.
Restverteidigung? Pah! Tim Walter gilt als Trainer, der einen radikalen Offensivansatz vertritt. Matthias Hangst/Getty

Hemmungsloser Offensivfußball im Abstiegskampf? Dass ausgerechnet der Trainer Tim Walter Holstein Kiel vor dem Sturz in die dritte Liga retten soll, ist ein Frontalangriff auf die regelbasierte Bundesligaordnung.

Wie diese Idee das Licht der Welt erblickte, ist eine der spannendsten (Neben-)Geschichten dieser Fußballwoche. Es handelt sich um eine eher kontraintuitive Idee, wobei, vielleicht sollte man die Sache in aller Deutlichkeit benennen: Holstein Kiel macht etwas, das sich in dieser Situation wohl noch keiner getraut hat. Der Zweitligist, der die Vorsaison in der Erstklassigkeit verbrachte, als erster Vertreter des Bundeslands Schleswig-Holstein überhaupt, taumelt nach zuletzt vier Niederlagen hintereinander dem Sturz in die Drittklassigkeit entgegen. Es ist das wohl existenziellste Krisenszenario, das das deutsche Ligasystem so zu bieten hat. Deswegen wurde der gefeierte Aufstiegscoach Marcel Rapp am Dienstag entlassen. So weit, so normal.

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