Andrej Kramaric kritisiert TSG Hoffenheim„Große Scheiße im Klub“

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Unzufrieden: Andrej Kramaric, hier im Spiel gegen Mönchengladbach.
Unzufrieden: Andrej Kramaric, hier im Spiel gegen Mönchengladbach. Jan-Philipp Strobel/dpa

„Wenn ich die Wahrheit sagen würde, werde ich die größte Strafe in der Geschichte der Bundesliga bekommen“: Hoffenheims Stürmer kritisiert in einem ESPN-Interview seinen eigenen Verein mit drastischen Worten.

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Hoffenheims Stürmer Andrej Kramaric hat seinen Verein in einer Wutrede massiv kritisiert. „Ich fühle eine große Scheiße im Klub“, sagte der 33-Jährige dem US-amerikanischen Sender ESPN nach dem desaströsen 0:5 (0:3) beim FC Bayern München. „Wenn niemand das ändern wird, werde ich versuchen, es zu ändern“, schob er angesichts der sportlichen Krise hinterher.

Was er genau ändern würde, ließ er offen. „Wenn ich die Wahrheit sagen würde und einige Dinge, die mir über den Verein und die momentane Situation durch den Kopf gehen, werde ich wahrscheinlich die größte Strafe in der Geschichte der Bundesliga bekommen“, erklärte er.

Hoffenheim blieb am Mittwochabend das neunte Pflichtspiel in Serie sieglos. „Das ist eine große Scheißsaison“, legte Kramaric nach. Der seit 2016 dem Verein aus dem Kraichgau angehörende Angreifer fühle diese Emotionen zum ersten Mal in seiner Fußballkarriere.

Kramaric spielte wohl vor allem auf die lang anhaltenden Querelen im Klub an. Die Kraichgauer hatten im Sommer erst nach der von vielen Fans kritisierten Trennung von ihrem langjährigen Manager Alexander Rosen neue Spieler verpflichtet, die aber bislang keine große Hilfe waren. „Wir haben so viel Geld für nichts investiert“, schimpfte Kramaric. Momentan bestehe laut dem Offensivakteur die Gefahr, dass der Klub absteige.

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Trainer Christian Ilzer hatte die Art und Weise der Niederlage bei den souveränen Bayern bemängelt. „Bayern ist in unserer Verfassung mit Sicherheit nicht unser Maßstab, dennoch müssen wir anders auftreten“, sagte der Coach.

Am Wochenende steht für die TSG ein wichtiges Duell im Abstiegskampf an. Die Hoffenheimer stehen auf dem Relegationsrang und treffen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) auf den direkten Verfolger Holstein Kiel, der mit drei Punkten Abstand hinter den Kraichgauern lauert.

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