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Uli Hoeneß:Der geht ja gar nicht

FC Bayern Vorstandsvorsitzender Karl Heinz RUMMENIGGE M und FC Bayern Praesident Uli HOENESS

Geht er? Und wenn ja, wie sehr?: Uli Hoeneß

(Foto: Oryk HAIST/Sven Simon/imago)
  • Die Bild-Zeitung vermeldet, dass Uli Hoeneß beide Spitzenposten beim FC Bayern - Präsident und Aufsichtratsvorsitzender - abgeben will. Hoeneß selbst will das der SZ weder bestätigen noch dementieren.
  • Vieles spricht aber dafür, dass der 67-Jährige wirklich abtreten will. Aber auch bei seinem Abschied hätte Hoeneß weiter großen Einfluss.
  • Die zukünftigen Entscheider Oliver Kahn und möglicherweise Ex-Adidas-Chef Herbert Hainer gelten als Hoeneß-Vertraute.

Von Christof Kneer und Benedikt Warmbrunn

Als Uli Hoeneß 1979 beim FC Bayern als Fußballmanager anfing, wusste er gar nicht, wie so ein Managerjob überhaupt geht. Er hat die Geschichte später immer wieder genüsslich erzählt: wie er sein Sakko über seinen Schreibtischstuhl gehängt und dann überlegt hat, wen man jetzt vielleicht so anrufen könnte. Es hat sich dann bald herausgestellt, dass das Herumbringen von Tagen eines von Hoeneß' kleineren Problemen war. Er war immer gut beschäftigt. Er hat das Festgeldkonto des Vereins erfunden oder wenigstens die Legende davon, er hat den Mia-san-mia-Mythos geprägt, er hat die besten Spieler eingekauft, und zwar gerne bei der Konkurrenz, er hat eine Fußballarena in den Münchner Norden gestellt, die Basketballabteilung ausgetragen und geboren, und jetzt lässt er seinem Basketball-Kind auch noch vom österreichischen Milliardär Dietrich Mateschitz eine Halle bauen.

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