Hinspiel-Niederlage für Chelsea:Paris jubelt, Ibrahimovic verletzt raus

Paris St Germain's Patore celebrates with team mates after scoring the third goal for the team during their Champions League quarter-final first leg soccer match against Chelsea at the Parc des Princes Stadium in Paris

Riesenjubel im Prinzenpark: Torschütze Javier Pastore (r.) wird von den Mitspielern eingeholt.

(Foto: REUTERS)

Durch ein Tor in der Nachspielzeit nimmt Paris Saint-Germain einen 3:1-Vorsprung mit ins Rückspiel des Champions-League-Viertelfinals zum FC Chelsea. In einem hochklassigen Spiel humpelt Zlatan Ibrahimovic vorzeitig vom Platz.

Zlatan Ibrahimovic hat mit Paris Saint-Germain Kurs auf das Halbfinale der Champions League genommen. Der französische Fußballmeister und souveräne Tabellenführer feierte am Mittwochabend im Viertelfinal-Hinspiel beim 3:1 (1:1) gegen den FC Chelsea den erhofften Heimsieg und kann am 8. April in London alles klar machen.

Ezequiel Lavezzi hatte die furios gestartete Mannschaft von PSG-Trainer Laurent Blanc bereits in der 3. Minute in Führung gebracht, bevor Eden Hazard einen Foulstrafstoß zum 1:1 (27.) verwandelte. Durch ein Eigentor von David Luiz (61.) gingen die Franzosen wieder 2:1 in Führung. Joker Javier Pastore traf für PSG in der Nachspielzeit (90.+3) zum Endstand gegen den Klub aus der Premier League, bei dem Nationalspieler André Schürrle in der Startelf stand.

Schon nach 2:57 Minuten jubelten die Pariser Fans unter den 45 517 Zuschauern im Prinzenpark: Eine zu kurze Abwehr von John Terry landete vor den Füßen von Lavezzi, der den Ball mit links unter die Latte schickte. Nach einem Solo traf der Stürmer später nur das Außennetz.

Vor dem 1:1 hatte Abwehrmann Thiago Silva seinen Gegenspieler Oscar gefoult. Hazard verwandelte den Strafstoß sicher, hatte aber später Pech, als er nur den Pfosten traf (40.). Chelsea-Keeper Petr Cech hatte nach der Pause alle Hände voll zu tun. Vor allem Torschütze Lavazzi glänzte oft mit gefährlichen Aktionen, doch das 2:1 wollte ihm selbst nicht gelingen. Dafür schlug er vor dem Eigentor den Freistoß, der ohne die Aktion von David Luiz wohl knapp am Tor vorbeigesegelt wäre.

Ibrahimovic, der im laufenden Wettbewerb bereits zehn Treffer erzielt hat, musste in der 68. Minute offenbar wegen muskulärer Probleme im rechten Oberschenkel vorzeitig in die Kabine. Auch ohne ihn gelang den Gastgebern noch das dritte Tor. Der eingewechselte Pastore spielte an der Grundlinie gleich mehrere Londoner aus und schoss ins kurze Eck.

Nach dem letztjährigen Aus im Viertelfinale gegen den FC Barcelona wollen es die Pariser diesmal besser machen - nicht nur Ibrahimovic träumt vom großen Coup. Die Titelverteidigung in der französischen Ligue 1 ist sieben Spieltage vor Schluss mit 13 Punkten Vorsprung auf den AS Monaco so gut wie sicher.

Im Rückspiel muss sich der FC Chelsea nun an der Stamford Bridge mit 2:0 oder drei Toren Unterschied durchsetzen, um im Geschäft zu bleiben. Trainer José Mourinho hat die Königsklasse schon zweimal gewonnen - für den dritten Erfolg muss das Team über sich hinauswachsen.

© dpa/SID/hum
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