Hertha BSC in der EinzelkritikOttos Harakiri-Männer

Levan Kobiashvili stolpert schon auf der Rolltreppe ins Stadion, Adrian Ramos wäre das perfekte Synonym für den Abstieg - und nur Otto Rehhagel versteht die wirren Gesten von Otto Rehhagel. Hertha BSC bei der 1:2-Heimniederlage in der Relegation gegen Düsseldorf in der Einzelkritik.

Hertha BSC in der Einzelkritik – Thomas Kraft

Levan Kobiashvili stolpert schon auf der Rolltreppe ins Stadion, Adrian Ramos wäre das perfekte Synonym für den Abstieg - und nur Otto Rehhagel versteht die wirren Gesten von Otto Rehhagel. Hertha BSC bei der 1:2-Heimniederlage in der Relegation gegen Düsseldorf in der Einzelkritik.

Von Carsten Eberts, Berlin

Thomas Kraft: Hatte vor einigen Tagen bereits kundgetan, dass er Hertha BSC Berlin auch in die zweite Liga folgen würde - muss sich nach diesem Spiel endgültig mit diesem Gedanken anfreunden. Stürzte nach zehn Minuten aus seinem Kasten und rettete in Harakiri-Manier gegen den einschussbereiten Lambertz, tollte nach dem Führungstreffer durch Hubnik durch den eigenen Strafraum, dass man sich Sorgen um Krafts Adrenalinpegel machen musste. War bei den Gegentreffern, verschuldet durch die eigenen Mitspieler, jedoch chancenlos. Verhinderte in der Schlussminute mit einer Riesenparade noch das mögliche 1:3.

Bild: dapd 10. Mai 2012, 22:252012-05-10 22:25:46 © SZ.de/fred