MeinungAusfall von Top-Athleten:Ein Schaden im System Hochleistungssport

Kommentar von Ralf Tögel

Lesezeit: 2 Min.

Es war zu viel: Der dreimalige Welthandballer und Anführer des Weltmeisters Dänemark ist am Boden. Mikkel Hansen muss bis auf Weiteres wegen Stresssymptomen pausieren.
Es war zu viel: Der dreimalige Welthandballer und Anführer des Weltmeisters Dänemark ist am Boden. Mikkel Hansen muss bis auf Weiteres wegen Stresssymptomen pausieren. (Foto: Liselotte Sabroe/AFP)

Dass sich Handball-Weltmeister Mikkel Hansen wegen Stresssymptomen krankmeldet, zeigt, dass die Belastung im Profisport zu weit geht. Doch die Verbände finden keine Lösung - und schaden sich damit selbst.

Man stelle sich folgende Meldung vor: Lionel Messi muss wegen Stresssymptomen seines Körpers bis auf Weiteres pausieren. Es bedarf nicht sonderlich viel Fantasie, um zu ermessen, was so eine Neuigkeit vom wohl bekanntesten Fußballprofi anrichten würde. Am Dienstag ging folgende Meldung um die Welt: Mikkel Hansen muss wegen Stresssymptomen pausieren. Der Däne ist Handballer, sein Stellenwert innerhalb seiner Sportart durchaus mit dem von Messi zu vergleichen. Was diese Nachricht anrichten wird? Nichts.

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