MeinungDeutsche HandballerinnenEin echter Aufschwung? Das klappt nur mit Medaillen

Kommentar von Ulrich Hartmann, Dortmund

Lesezeit: 2 Min.

Der Konstrukteur und seine Spielerinnen: Trainer Markus Gaugisch darf mit den deutschen Handballerinnen über den WM-Halbfinaleinzug jubeln.
Der Konstrukteur und seine Spielerinnen: Trainer Markus Gaugisch darf mit den deutschen Handballerinnen über den WM-Halbfinaleinzug jubeln. (Foto: Anke Waelischmiller/Sven Simon/Imago)

Die DHB-Frauen wähnen sich bei ihrer Heim-Weltmeisterschaft schon am Ziel – auch die TV-Präsenz wird künftig wachsen. Doch für einen nachhaltigen Boom braucht es Edelmetall.

Der Handball-Hansdampf Bob Hanning war mal Vizepräsident des Deutschen Handballbunds. Er hat schon damals ungern ein Blatt vor den Mund genommen. Die Auftritte der Frauen-Nationalmannschaft nannte Hanning „ein Rumgegurke“, als er vor der Heim-Weltmeisterschaft im Dezember 2017 verkündete: „Das ist die letzte Chance für den deutschen Frauenhandball – wenn wir da wieder nur Siebzehnter werden, können wir den Laden abschließen.“ So fatalistisch wurde nie zuvor und nie mehr danach über den deutschen Frauenhandball gesprochen.

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