Silvio Heinevetter

Der Älteste im Team, mit 34 Jahren, war von dieser WM im eigenen Land ganz besonders berührt. Ständig glitzerte es in den Augen von Silvio Heinevetter, beim Einlauf in die Halle, wenn das Publikum frenetisch jubelte oder die Nationalhymne sang. "Pipi in den Augen", nannte es Heinevetter. In Berlin als Gruppenleiter der Nationalmannschaft unterwegs, waren die Mitspieler doch quasi bei ihm zu Hause zu Gast. Suchte abends die Restaurants aus. "War geil in Berlin, ne?", fragte er die Kollegen vor dem Umzug nach Köln. Ist ruhiger und souveräner als früher, davon profitierte die Mannschaft. Klagte den Nummer-eins-Status von Andreas Wolff nie an, sondern packte zu, wenn er eingewechselt wurde. Carsten Scheele

Bild: Odd Andersen/AFP 28. Januar 2019, 12:582019-01-28 12:58:56 © SZ vom 28.01.2019/jki/ebc