Handball:Konstanz bei den Unkonstanten

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Nico Buedel (HCE, 20), Magnus Gullerud (SCM, 21), SC Magdeburg - HC Erlangen, Handball Maenner, 1. Bundesliga, 9. Spiel; Nico Büdel

Bleibt eine weitere Saison in Erlangen: Spielmacher Nico Büdel.

(Foto: Eibner/Imago)

Erlangens Handballer wollen am Donnerstag zu Hause gegen Wetzlar die unnötige Heimniederlage gegen Stuttgart wettmachen - und verlängern frühzeitig mit Spielmacher Nico Büdel.

Von Ralf Tögel

Es ist ja ein Markenzeichen des HC Erlangen, sich früh um die Personalien für die kommende Saison zu kümmern. Wie der Klub nun vermeldet, ist das auch mit Nico Büdel gelungen, der Spielmacher wird auch in der kommenden Saison das Trikot des ambitionierten Handball-Bundesligisten überstreifen. So sollen Kontinuität und Konstanz in den Planungen des Vereins gefördert werden, was im Spiel der Mannschaft derzeit nicht so ganz gelingen mag. Denn starken Auftritten und Ergebnissen folgen immer wieder Dämpfer in Form von Niederlagen, wie im jüngsten Heimspiel gegen den TVB Stuttgart, das die Erlanger nach einem 0:6-Start nicht mehr umbiegen konnten und 27:32 verloren. Somit konnten der famose 23:22-Heimsieg gegen den starken Aufsteiger HSV Hamburg sowie der Punktgewinn beim Bergischen HC (25:25), was den Erlangern bis dahin noch nie gelungen war, nicht veredelt werden. Dennoch steht die Mannschaft von Trainer Michael Haaß mit 12:14 Punkten als Tabellenzwölfter gut da, zumal der Rückstand auf den Tabellenfünften aus Göppingen nur drei Punkte beträgt.

Auf eine Konstante indes kann sich Trainer Haaß verlassen: dass seine Mannschaft in unschöner Regelmäßigkeit mit Personalproblemen zu kämpfen hat. Früh in der Saison erwischte das Coronavirus fast die gesamte Mannschaft, die mittlerweile vollständig geboostert ist, was auch für den kompletten Trainerstab und das gesamte Funktionsteam gilt. Gegen Stuttgart war es nicht das Virus, das Schwierigkeiten machte, neben den seit längerem verletzten Rückraumspielern Antonio Metzner und Benedikt Kellner mussten auch Linksaußen Carsten Bissel (Rückenprobleme) und Keeper Klemen Ferlin (Knie) passen, gerade der slowenische Nationaltorhüter ist kaum zu ersetzen. Auch Steffen Fäth, der sich schon die ganze Saison mit Verletzungen plagt, ist längst nicht auf der Höhe seiner Leistungsfähigkeit.

Für einen unkomplizierten Zugang zur Arena stellt der HCE vor Ort Testmöglichkeiten bereit

Und der gedrängte Spielplan lässt keine Pausen zu, schon am Donnerstagabend gastiert die HSG Wetzlar (19.05 Uhr) in der Nürnberger Arena. Nach jetzigem Stand sind 25 Prozent der Hallenkapazität erlaubt, Zuschauer erhalten nach den 2G-Plus-Regeln Zutritt, nur geimpfte und genesene Personen mit einem negativen Antigen-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden ist, dürfen in die Halle. Um einen unkomplizierten Zugang zur Arena zu gewährleisten, wird der HCE Testmöglichkeiten vor Ort bereitstellen.

Gegen Wetzlar will die Mannschaft zurück in die Erfolgsspur, angeführt von Büdel. Der 31-jährige Regisseur erzielte in den ersten 13 Partien der aktuellen Spielzeit bereits 32 Tore und ist dabei mit einer Quote von 60 Prozent drittbester Torschütze. Mit seiner Erfahrung aus insgesamt 226 Bundesligaspielen ist der zweikampfstarke, 1,95 Meter große und 95 Kilogramm schwere Rückraumspieler eine wichtige Konstante im Erlanger Team.

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